Die aktuelle Wetter-Prognose

"Nimmt weiter zu" – Meteorologe macht Ansage

Durch die in höheren Luftschichten heranströmenden milden Luftmassen aus dem Mittelmeerraum verstärkt sich die Inversionswetterlage. Die Details.
André Wilding
16.01.2026, 06:45
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Zwischen einem Tiefdruckkomplex über dem Nordmeer und einem mächtigen Hochdruckgebiet über Russland liegt Österreich laut dem Wetter-Experten Christoph Matella in einer Zone mit ruhigem Winterwetter. Durch die in höheren Luftschichten heranströmenden milden Luftmassen aus dem Mittelmeerraum verstärkt sich die Inversionswetterlage, die Neigung für beständigen Nebel und Hochnebel samt leicht erhöhter Glättegefahr nimmt weiter zu. Am Wochenende verstärkt sich die südöstliche Anströmung, an der Alpennordseite wird es leicht föhnig.

Erhöhte Glättegefahr

Am Freitag zeigt sich auf den Bergen häufig die Sonne, im Flach- und Hügelland bleibt es hingegen bei zähem Hochnebel häufig trüb. Die Nebelobergrenze steigt gegen 800 bis 1.000 Meter an. Vom Waldviertel über das Wiener Becken bis ins Südburgenland ist aus dem Nebel zeitweise mit Schneegriesel oder gefrierendem Nieselregen zu rechnen, die Glättegefahr ist somit leicht erhöht. Bei mäßigem bis lebhaftem Ost- bis Südostwind werden maximal -1 bis +5 Grad erreicht.

Der Samstag präsentiert sich in den Niederungen oft von seiner trüben Seite, nördlich des Hauptkamms lockern Nebel und Hochnebel im Tagesverlauf etwas auf. Im Süden und Südosten ist aus der dichten, tiefen Bewölkung vereinzelt auch leichtes Nieseln oder Schneegriesel möglich, lokal besteht leicht erhöhte Glättegefahr. Im Nordosten weht mäßiger bis lebhafter Südostwind, in Böen auch kräftig. Dabei fühlen sich die Höchstwerte von -1 bis +6 Grad etwas kälter an.

Schneegriesel am Sonntag

Am Sonntag bleibt es im Flach- und Hügelland, aber auch generell im Süden trüb durch Nebel bzw. hochnebelartiger Bewölkung. Im Tagesverlauf lockert der Nebel im Norden und Nordosten allmählich auf und macht der Sonne Platz, im Süden bleibt es hingegen häufig trüb und hier ist zeitweiser leichter Nieselregen oder Schneegriesel möglich. Im Donauraum und im Osten weht lebhafter bis kräftiger Südostwind, in Böen vereinzelt stürmisch. In den Alpen macht sich in den prädestinierten Tälern mäßiger Südföhn bemerkbar. Die Temperaturen liegen je nach Nebel und Sonne bei -2 bis +6 Grad.

Der Montag startet vom Waldviertel bis ins östliche Flachland mit Nebel bzw. Hochnebel, der im Tagesverlauf auflockert. Abseits davon scheint bereits verbreitet die Sonne, am Nachmittag zeigt sie sich auch in den zuvor trüben Regionen. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im östlichen Flachland auch kräftig mit stürmischen Böen. Die Temperaturen liegen zwischen -4 und 2 Grad.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 16.01.2026, 11:01, 16.01.2026, 06:45
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