-11 Grad und weniger möglich

"Wird sich weiter verschärfen" – Kälte-Schock in Wien

Das Wetter wird immer ungemütlicher. Ein 14-Tage-Ausblick zeigt, in Wien dürfte es bald richtig, richtig kalt werden.
Newsdesk Heute
15.01.2026, 16:10
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Nach dem Eis-Chaos zu Wochenbeginn ist kein nennenswertes Tauwetter in Sicht. Es bleibt kalt und wird noch schlimmer. Laut einem aktuellen Wetter-Weitblick schmieren die Temperaturen jetzt ordentlich ab.

"In Wien geht es mit hochwinterlicher Kälte weiter und nächste Woche wird sich von Osteuropa her der Dauerfrost weiter verschärfen", meldet Meteorologe Clemens Grohs von Kachelmannwetter. Ein Lichtblick: "Dafür wird es aber oft sonnig."

In der Hauptstadt könnte es am übernächsten Wochenende bitterkalt werden. In der Nacht auf den 24. Jänner sind -11 Grad möglich, selbst am Tag soll es nicht wärmer als -6 Grad werden.

Grohs betont, immer auf die Bandbreite der Modelläufe zu achten. Denn die ist so weit in der Zukunft noch beträchtlich. Für den bitterkalten Frost-Samstag beträgt sie ganze 5 Grad rauf oder runter.

Glatteis-Gefahr

Auch aktuell ist es ziemlich unfreundlich. Laut Unwetterzentrale UWZ hält sich die Kaltluft in den Niederungen des Ostens "hartnäckig". Noch am Donnerstag ist durch eine Drehung der Strömung auf Ost mit häufigem Nieselregen und damit lokal auch glatten Straßen zu rechnen.

Durch die in höheren Luftschichten heranströmenden milden Luftmassen nimmt die Neigung für beständige Nebel- und Hochnebelfelder weiter zu. Zum Wochenende dreht die Höhenströmung von West allmählich auf Süd, an der Alpennordseite wird es leicht föhnig.

Die Prognose im Detail

Am Freitag zeigt sich auf den Bergen häufig die Sonne, im Flach- und Hügelland bleibt es hingegen bei zähem Hochnebel häufig trüb. Die Nebelobergrenze steigt gegen 800 bis 1000 m an.

Vom Waldviertel über das Wiener Becken bis in das Südburgenland ist aus dem Nebel mit Schneegriesel oder gefrierendem Nieselregen zu rechnen, die Glättegefahr ist somit leicht erhöht. Dazu weht im Donauraum mäßiger Ost- bis Nordostwind.

Der Samstag präsentiert sich in den Niederungen meist von seiner trüben Seite. Nördlich des Hauptkamms lockert der Nebel und Hochnebel im Tagesverlauf etwas auf. Im äußersten Süden fällt vereinzelt leichter Regen, oberhalb von 1300 bis 1500 m fallen ein paar Flocken. Im Nordosten weht der Südostwind mäßig bis lebhaft, in Böen auch kräftig.

Am Sonntag ist es in den Niederungen und Becken, aber auch generell im Süden und zentralen Bergland trüb durch Nebel bzw. Hochnebel. Im Tagesverlauf lockert der Nebel im Norden und Nordosten allmählich auf und die Sonne zeigt sich noch.

Nur im Süden bleibt es meist ganztags trüb. Dazu weht im Donauraum und im Osten lebhafter bis kräftiger Südostwind, in Böen auch vereinzelt stürmisch. In den Alpen macht sich in den prädestinierten Tälern mäßiger Südföhn bemerkbar.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 15.01.2026, 19:39, 15.01.2026, 16:10
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