Kälte, Glätte, Nebel und Regen

Meteorologe hat düstere Wetter-Prognose für Österreich

Am Samstag hält sich vom Donauraum über den Osten des Landes bis ins Klagenfurter Becken zäher Nebel, aus dem es zeitweise nieselt. Die Details.
André Wilding
31.01.2026, 08:00
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Am Wochenende bleibt der Hochdruckeinfluss aus Nordosteuropa bestehen, dadurch erreichen Fronten von Atlantiktiefs Mitteleuropa nicht und das Wetter bleibt stabil und ruhig. Die Luftmasse bleibt jedoch weiterhin feucht, sodass es die Sonne in den Niederungen aufgrund verbreiteten Nebels, Hochnebels und tiefer Bewölkung schwer hat. Im weiteren Wochenverlauf dreht die Strömung auf Süd, es wird föhnig und deutlich mildere Luftmassen erreichen den Alpenraum.

Es wird noch kälter

Am Samstag hält sich vom Donauraum über den Osten des Landes bis ins Klagenfurter Becken oft zäher Nebel oder Hochnebel, aus dem es zeitweise etwas nieselt. Dabei kann es vereinzelt auch glatt werden. Abseits davon bleibt es meist trocken und vor allem im Bergland entlang und nördlich des Alpenhauptkamms zeigt sich häufig die Sonne. Bei nur schwachem Wind aus nördlichen Richtungen werden maximal -1 bis +3 Grad erreicht.

Der Sonntag verläuft abseits der Alpen verbreitet grau in grau, stellenweise nieselt es aus dem Hochnebel ein wenig. Lokal ist auch mit Schneegriesel oder gefrierendem Nieseln samt Glätte zu rechnen. Im Bergland scheint hingegen zumindest zeitweise die Sonne und es bleibt meist trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost und mit -3 bis +2 Grad wird es laut Wetter-Experte Michele Salmi "noch etwas kälter".

Lokale Glättegefahr

Am Montag halten sich im Osten und Süden weiterhin hochnebelartige Wolken, zeitweise fällt daraus etwas Schneegriesel bzw. Nieselregen mit lokaler Glättegefahr. Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich scheint häufig die Sonne, im Alpenvorland und in einigen Tälern muss aber mit zähem Nebel gerechnet werden. In den Nordalpen wird es zunehmend föhnig, im Osten frischt der Südostwind lebhaft auf. Je nach Nebel, Sonne und Föhn werden -2 bis +5 Grad erreicht.

Der Dienstag beginnt im Flachland häufig trüb, vorübergehend lockert der kräftig auffrischende Südostwind die hochnebelartigen Wolken im Tagesverlauf etwas auf. Wenig Chancen auf Sonne bestehen im Waldviertel bei gefrierendem Nebel, bessere hingegen in den Voralpen bei Föhn. Entsprechend liegen die Höchstwerte zwischen -2 und +7 Grad.

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