Schwere Gewitter im Anmarsch

"Extreme Regenmengen" – Meteorologe lässt aufhorchen

Das Wetter am Mittelmeer hat sich zwar beruhigt, doch das nächste Tief steht bereits in den Startlöchern – und bringt Gewitter und Starkregen.
Newsdesk Heute
23.01.2026, 12:52
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Der Hochdruckeinfluss hält in Österreich mitsamt winterlicher Inversionswetterlage noch an. Die Strömung dreht jedoch auf Südwest bis Süd und am Wochenende erreichen etwas mildere, aber auch feuchtere Luftmassen aus dem Mittelmeerraum das Land. Ein erstes, schwaches Italientief sorgt am Samstag primär im Südwesten für ein wenig Niederschlag.

Eine etwas kräftigere Tiefdruckentwicklung zwischen Norditalien, dem Alpenraum und Tschechien ist zwischen Sonntag und Montag in Sicht. Die Niederschlagsmengen könnten in diesem Fall ergiebiger ausfallen, die Lage weist jedoch noch große Unsicherheiten auf.

Gewitter mit "starken Regengüssen"

"Kaum hat sich das Wetter am Mittelmeer etwas beruhigt, kommt das nächste Tief vom Atlantik mit Gewittern und bringt vor allem in Portugal und Nordspanien tagelang starke Regengüsse und in Summe extreme Regenmengen", warnt ORF-Meteorologe Marcus Wadsak auf seiner Facebookseite.

Die Wetter-Prognose für Österreich

Am Samstag hält sich in den Niederungen teils zäher Nebel und Hochnebel, der sich erst gegen Abend etwas auflöst. Ansonsten ziehen tagsüber weitere Wolken vorüber, von lokalen und kurzen Regenschauern am Nachmittag abgesehen bleibt es aber trocken. Der mäßige bis lebhafte Südostwind dreht am Vormittag mehr auf West und schwächt sich dabei ab. Die Höchstwerte liegen zwischen -2 und +4 Grad.

Der Sonntag startet verbreitet mit dichtem Nebel und Hochnebel. Auch tagsüber bleibt es weiterhin trüb, wobei aus Süden weitere Wolken aufziehen. Diese bringen ab dem späten Nachmittag auch Regen, oberhalb von 400 bis 600 Metern bereits Schneefall. In der Folgenacht geht der Niederschlag mehr und mehr in Schneefall über. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Ost bei Höchstwerten von 1 bis 6 Grad.

Der Montag startet verbreitet trüb und unbeständig mit Schneefall. Lediglich unterhalb von 300 Metern geht er in Regen über. Schon am Vormittag trocknet es im Flachland ab. Hier zeigt sich nachmittags gelegentlich noch die Sonne. Auch im Wald- und Mostviertel lässt der Niederschlag bis zum Mittag nach. Der Wind dreht auf West und weht im Donauraum mäßig bis lebhaft, sonst schwach. Die Höchstwerte liegen zwischen -1 und +6 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 23.01.2026, 14:25, 23.01.2026, 12:52
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