Wo es überall weiß wird

"Breitet sich aus" – Schnee-Walze erreicht Österreich

Der Freitag zeigt sich im östlichen Flachland sowie im Waldviertel von seiner trüben Seite. Am Wochenende ist stellenweise mit Schnee zu rechnen.
André Wilding
23.01.2026, 06:45
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Der Hochdruckeinfluss hält am Freitag mitsamt winterlicher Inversionswetterlage noch an. Schon im Verlauf des Freitags dreht die Strömung jedoch auf Südwest bis Süd und am Wochenende erreichen etwas mildere, aber auch feuchtere Luftmassen aus dem Mittelmeerraum das Land.

Ein erstes, schwaches Italientief sorgt am Samstag primär im Südwesten für ein wenig Niederschlag. Eine etwas kräftigere Tiefdruckentwicklung zwischen Norditalien, dem Alpenraum und Tschechien ist zwischen Sonntag und Montag in Sicht. Die Niederschlagsmengen könnten laut Wetter-Experte Martin Templin in diesem Fall "ergiebiger ausfallen", die Lage weist jedoch noch große Unsicherheiten auf.

Hartnäckiger Nebel

Der Freitag beginnt abseits der Alpen und im Südosten mit Nebel bzw. Hochnebel, besonders im Donauraum und im Osten hält sich das trübe Grau oft hartnäckig. Im Westen und Südwesten zieht es tagsüber zu, es bleibt aber meist noch trocken. Die Sonne zeigt sich vor allem im Mühlviertel sowie im zentralen und östlichen Bergland noch häufig. Im Donauraum weht mäßiger Ost- bis Südostwind. Die Höchstwerte liegen zwischen -3 und +3 Grad.

Am Samstag ziehen zu Beginn von Vorarlberg bis in die Steiermark dichte Wolken durch, dazu schneit es zeitweise leicht. Im Norden und Osten kann sich abseits der Nebelfelder vereinzelt noch die Sonne zeigen, allerdings zieht es im weiteren Tagesverlauf auch dort zu und lokal fällt etwas Regen, bzw. Schnee bis etwa 900 Meter herab. Im Westen lockert es am Nachmittag noch auf. Der Wind weht mäßig aus Südost. Die Höchstwerte liegen zwischen -2 und +4 Grad.

Schneefall geht in Regen über

Der Sonntag zeigt sich bei dichten Wolken überwiegend von seiner trüben Seite. Anfangs hält sich vom Norden über das östliche Flachland und das Burgenland bis in die Steiermark wieder Nebel und Hochnebel. Im Laufe des Vormittags setzt laut Templin von Süden her Regen ein, die Schneefallgrenze liegt zwischen tieferen Lagen und etwa 700 Meter. Bis zum Abend breiten sich Regen und Schneefall auf weite Landesteile aus, am ehesten trocken bleibt es ganz im Westen. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Ost bei Höchstwerten von 1 bis 6 Grad.

Der Montag startet verbreitet trüb und unbeständig mit Schneefall. Lediglich unterhalb von 300 Meter geht er in Regen über. Schon am Vormittag trocknet es im Flachland ab. Hier zeigt sich nachmittags gelegentlich noch die Sonne. Auch im Wald- und Mostviertel lässt der Niederschlag bis zum Mittag nach. Der Wind dreht auf West und weht im Donauraum mäßig bis lebhaft, sonst schwach. Die Höchstwerte liegen zwischen -1 und +6 Grad.

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