Zu Beginn der neuen Woche hält zunächst das ruhige, in den Niederungen teils wieder neblig-trübe Inversionswetter an. Die Höhenströmung dreht allmählich auf Süd. Dabei wird es an der Alpennordseite föhnig und deutlich mildere Luftmassen erreichen den Alpenraum. Im Donauraum und dem östlichen Flachland kommt gleichzeitig auch lebhafter Wind auf. Zur Wochenmitte bestimmt schließlich ein Mittelmeertief das Wetter im Alpenraum. Von Süden her kommen immer mehr Niederschläge auf.
"Teils nebelig, teils sonnig – unser Wetter bleibt geteilt! Aus dem Hochnebel können in Österreich ein paar Schneeflocken fallen, sonst aber bleibt es trocken. Wir sehen Regen im östlichen Mittelmeerraum und wir sehen intensiven Regen ab Montag in Portugal. Hier wird es jetzt neuerlich über eine Woche immer wieder intensiv und ausgiebig regnen", erklärt Wetter-Experte Marcus Wadsak im ORF.
Und wie sieht die Lage in Österreich aus? "Bei uns gibt es maximal nur ein bisschen nieseln, ein paar Schneeflocken aus dem Nebel, der im Osten wieder dicht bleibt. In den Alpentälern lösen sich die Nebelfelder auf und es wird zunehmend sonnig. Gute Chancen auf Sonnenschein auch in Oberösterreich. Südwind kommt auf, der ist im Westen föhnig, im Osten unangenehm und kalt, denn hier bleibt es teilweise den ganzen Tag frostig, milder mit Föhn in Richtung Westen mit sieben Grad in Tirol und in Vorarlberg", sagt der Meteorologe.
Skifahrer dürfen sich zudem auf "freundliches Wetter" einstellen. "Es wird zeitweise sonnig sein in den meisten Skigebieten, bei Minus 1 Grad im Westen in 2.000 Meter Höhe, im Osten ist es deutlich kälter und am Nachmittag wird der Südwind auch oben auf den Gipfeln schon ordentlich pfeifen", so Wadsak.
Mehr Föhn gibt es dann am Dienstag, "da wird er dann richtig kräftig. Zeitweise sonnig noch im Bergland, aber in Osttirol und Kärnten beginnt es zu regnen. Am Mittwoch ziehen dann die Schauer auch in den Osten, hier bleibt es windig und frisch. Der Westen weiterhin milder, am Dienstag mit Föhn immerhin noch Werte um Plus 9 Grad", erklärt der Wetter-Experte im ORF.
Der Dienstag beginnt im Flachland häufig trüb, vorübergehend lockert der lebhafte Südostwind die hochnebelartigen Wolken im Tagesverlauf etwas auf. Wenig Chancen auf Sonne bestehen im Waldviertel bei gefrierendem Nebel, bessere hingegen in den Voralpen bei Föhn. Entsprechend liegen die Höchstwerte zwischen -2 und +7 Grad.
Am Mittwoch scheint bei nachlassendem Föhn Richtung Eisenwurzen noch ab und zu die Sonne, ganz im Osten fällt von der Früh weg etwas Regen. Dieser breitet sich tagsüber auf weite Landesteile aus, Schnee ist oberhalb von rund 1.000 Meter dabei. Im Waldviertel ist vereinzelt auch mit gefrierendem Regen zu rechnen. Die Höchstwerte liegen zwischen 0 und +7 Grad.
Der Donnerstag startet bewölkt und gebietsweise nass, oberhalb von 300 bis 500 Meter mit etwas Schneefall. Am Vormittag trocknet es ab, besonders im Mostviertel zeigt sich am Nachmittag noch zeitweise die Sonne. Bei meist nur mehr schwachem Südostwind steigen die Temperaturen auf 1 bis 8 Grad.