Beim Heim-Triple am Semmering gab es für die ÖSV-Damen nichts zu holen. Bei den drei Technik-Rennen konnten die Athletinnen erneut nicht überzeugen. Bestes Ergebnis war der achte Platz durch Ricarda Haas im Riesentorlauf am Mittwoch. Das Formtief der ÖSV-Damen sorgt seit Wochen für Diskussionen und anhaltende Kritik.
Die Enttäuschung über die verpasste Chance auf einen Podestplatz ist auch bei ÖSV-Alpin-Direktor Herbert Mandl groß. "Wir haben uns beim Heimrennen doch etwas mehr erwartet", nimmt er die Damen im ORF-Interview in die Pflicht. Dennoch zeigt sich der 61-Jährige zuversichtlich: Wir haben im zweiten Riesenslalom gesehen, dass die Mädels mit den Schnellsten mithalten können und ans Limit gehen."
Mandl ortet den ausbleibenden Erfolg der Athletinnen auch im mentalen Bereich. "Die anderen sind nicht so weit, dass sie mit den Schnellsten mithalten können, können wegen der Verunsicherung nicht so an die Grenzen gehen", erklärt der Alpin-Direktor.
"Man hat heute gesehen im zweiten Lauf, die Laufzeiten sind schneller. Die Sicherheit muss her, dann sind auch bessere Platzierungen drinnen", ist sich der Tiroler sicher, das im Laufe der Saison bessere Ergebnisse erzielt werden können.
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