Eine großangelegte nächtliche Suchaktion im Gesäuse endete tragisch: Ein 32 Jahre alter Grazer wurde unterhalb des sogenannten "Goassteigs" leblos gefunden. Zuvor war der Mann beim Abstieg vom Admonter Haus zu Sturz gekommen.
Der 32-Jährige war am Montagnachmittag, 10. August 2026, vom Admonter Haus abgestiegen. Gegen 15.15 Uhr befand er sich auf dem "Goassteig", als er aus bislang ungeklärter Ursache gestürzt sein dürfte.
Als der Grazer am Abend sein Ziel noch immer nicht erreicht hatte, schlugen der Hüttenwirt des Admonter Hauses und die Eltern des Mannes Alarm. Gegen 22.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte verständigt und eine Suche nach dem Vermissten gestartet.
Noch in der Nacht kam die traurige Gewissheit: Gegen 23.40 Uhr entdeckte das Hüttenpersonal den 32-Jährigen unterhalb des Steiges. Der Grazer zeigte zu diesem Zeitpunkt keine Lebenszeichen mehr.
Alpinpolizisten und Einsatzkräfte der Bergrettung machten sich zu Fuß auf den Weg zur Unfallstelle. Zusätzlich wurden zwei Notärzte mit dem Rettungshubschrauber C14 hinzugezogen. Für den 32-Jährigen gab es jedoch keine Rettung mehr – die Mediziner konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Anschließend wurde der Leichnam ins Tal gebracht. Die Staatsanwaltschaft Leoben gab ihn zur Bestattung frei.
Wie es zu dem tödlichen Absturz kam, ist derzeit noch Gegenstand weiterer Ermittlungen. Auch die genaue Absturzursache ist bislang nicht geklärt. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden.
Bei dem Einsatz waren 16 Kräfte des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse, zwei Notärzte des Rettungshubschraubers C14, zwei Alpinpolizisten und zwei Polizeistreifen beteiligt.