Sie war die "Taubenlady"

Große Trauer: "Kevin"-Star Brenda Fricker ist tot

Sie war die Frau mit den Tauben, die Millionen Weihnachtsfans nicht vergessen haben. Jetzt ist Brenda Fricker im Alter von 81 Jahren gestorben.
Heute Entertainment
17.07.2026, 16:53
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Für viele bleibt die Irin untrennbar mit einem der beliebtesten Weihnachtsfilme aller Zeiten verbunden: In "Kevin – Allein in New York" spielte sie die einsame Taubenlady im Central Park. Zunächst wirkt ihre Figur furchteinflößend, später wird sie für Kevin McCallister, gespielt von Macaulay Culkin (45), zu einer wichtigen Freundin und Retterin.

Mit ihrer warmherzigen Darstellung berührte Brenda Fricker Millionen Zuschauer – und machte eine eigentlich kleine Nebenrolle unvergesslich.

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Erste irische Oscar-Gewinnerin

Dabei war Fricker weit mehr als nur die Taubenlady aus dem Weihnachtsklassiker. In ihrer Heimat Irland gehörte sie zu den renommiertesten Schauspielerinnen des Landes.

1990 schrieb sie Filmgeschichte: Für ihre Rolle im Drama "Mein linker Fuß" gewann sie den Oscar als beste Nebendarstellerin. Als erste irische Schauspielerin überhaupt durfte sie die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen. In ihrer bewegenden Dankesrede widmete sie den Preis damals "allen Menschen in Irland".

Privat hielt sich Brenda Fricker stets aus dem Rampenlicht heraus. Sie war mit Regisseur Barry Davis verheiratet, die Ehe endete 1988 mit der Scheidung. Kinder bekam sie keine.

In Interviews sprach sie offen über einen besonders schmerzhaften Teil ihres Lebens: Mehrere Fehlgeburten hätten sie tief geprägt. Nach der Trennung heiratete sie nie wieder.

Erst Anfang des Jahres sollte Fricker noch mit der Auszeichnung "Freedom of the City of Dublin" für ihr Lebenswerk geehrt werden. Zuletzt stand sie 2024 für den Film "The Swallow" vor der Kamera. Außerdem veröffentlichte sie ihre Memoiren mit dem Titel "She Died Young".

Ob Oscar-Preisträgerin oder Theatergröße – für viele Fans auf der ganzen Welt wird Brenda Fricker immer die Frau mit den Tauben bleiben.

Mit wenigen Szenen und viel Herz schenkte sie "Kevin – Allein in New York" einen seiner emotionalsten Momente.

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