Vorarlberg

Großeinsatz bei der Firma Loacker in Lustenau

Bei der Firma Loacker Recycling in Lustenau ist am Donnerstagabend ein Großbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr stand mit rund 200 Mann im Einsatz.
André Wilding
21.07.2023, 07:45
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Bei der Firma Loacker ereignete sich am Donnerstag um circa 21.30 Uhr ein Brand. Bei der Anfahrt durch die Polizei konnte bereits von weitem eine hohe Rauchsäule festgestellt werden.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass eine Halle der Firma in Vollbrand steht, welche zuerst von der Feuerwehr Lustenau abgesichert werden musste, um eine Ausbreitung auf weitere Hallen zu verhindern. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich bei den verbrennenden Materialien auch hochgiftige halogene Stoffe befanden.

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Brand rasche unter Kontrolle

Aus diesem Grund wurde der Landeschemiker des Landes Vorarlberg zum Vorfallsort beordert. Dieser stellte fest, dass keine Gefährdung durch das Material besteht. Nach Beginn der Löscharbeiten konnte die Feuerwehr den Vollbrand der Halle schnell unter Kontrolle bringen.

Die abgebrannten Stoffe wurden mittels einem Radlager nach draußen gebracht, wo sie durch die Feuerwehr vollständig gelöscht werden konnten. Eine Brandursache konnte weder durch die Feuerwehr noch durch Landeschemiker festgestellt werden. Eine durchgeführte Probe der Schadstoffbelastung in der Luft zeigte einen Normalwert an.

Somit bestand für die umliegende Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Das Bahngleis zwischen Lustenau und Hard-Fußach musste aufgrund des Einsatzes komplett gesperrt werden. Im Zuge des Einsatzes wurden drei Einsatzkräfte der Feuerwehr verletzt. Es besteht zumindest bei einer Person ein Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung.

Feuerwehr im Großeinsatz

Einsatzkräfte/Behörden vor Ort: Die Feuerwehren Lustenau, Dornbirn, Höchst und Altach waren mit 32 Fahrzeugen und mit circa 200 Personen im Einsatz. Ebenso vor Ort war die Rettung mit sieben Fahrzeugen, der Landessicherheitsrat Christian Gantner sowie der Bezirkshauptmann Harald Schneider, der Bürgermeister der Marktgemeinde Lustenau.

Auch der Landeschemiker vom Land Vorarlberg, eine Mitarbeiterin der Landeswarnzentrale, ein Mitarbeiter vom Gewässerschutz sowie die Vorständin der Abteilung Inneres und Sicherheit waren im Einsatz.

Die Vorarlberger Kraftwerke (VKW) war mit zwei Mitarbeitern, von der Firma Loacker waren etwa zehn Personen, der Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kisser sowie ein Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes, sowie die Polizei mit vier Streifen waren ebenso vor Ort.