Einsatz in Thomasberg

Großeinsatz in NÖ – Alarmstufe 3 ausgegeben

Die Feuerwehr wurde am Mittwoch zu einem Großeinsatz nach Königsberg beordert – ein Gebäude war aus unbekannter Ursache in Flammen aufgegangen.
André Wilding
05.12.2024, 07:47
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Die Feuerwehren Königsberg, Edlitz, Aspang, Grimmenstein Markt, Grimmenstein Kirchau, Wiesfleck und Weißes Kreuz wurden am Mittwoch gegen 17.15 Uhr zu einem Brandeinsatz der Alarmstufe 3 nach Königsberg in der Gemeinde Thomasberg alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Geräteschuppen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Vollbrand. Unter Einsatz mehrerer Rohre wurde die Brandbekämpfung aufgenommen.

Akuter Löschwassermangel

Aufgrund der Abgelegenheit des Objekts herrschte akuter Löschwassermangel. Mittels Tanklöschfahrzeuge musste Löschwasser mittels Pendelverkehr zur Einsatzadresse befördert werden.

Im Brandobjekt befanden sich neben zwei Traktoren, einer Rundballenpresse, diverser landwirtschaftlicher Geräte auch ein Dieseltank, der durch die enorme Hitze schmolz und sich die brennbare Flüssigkeit entzündete und sich weiter ausbreitete.

Mittels Netzmittel und Löschschaum konnte der brennende Diesel bekämpft werden. Nach rund 25 Minuten konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Ein naheliegendes Wohngebäude konnte geschützt werden.

Drohne im Einsatz

Um die zahlreichen Glutnester abzulöschen, wurde unter Atemschutz vorgegangen. Unterstützt wurde bei der Glutnestsuche mittels Wärmebildkamera am Boden und aus der Luft mittels Drohne.

Unterstützt wurde bei der Glutnestsuche mittels Wärmebildkamera am Boden.
EINSATZDOKU

Nach rund 1,5 Stunden mühevollen Einsatz der Feuerwehren konnte vom Einsatzleiter "Brand aus" gegeben werden. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt und wird von der Polizei ermittelt.

Feuerwehrmann verletzt

Während der Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann leichte Verbrennungen und wurde vom Roten Kreuz zur weiteren Untersuchung ins Landesklinikum Neunkirchen gebracht. Glücklicherweise konnte er noch am selben in häusliche Pflege entlassen werden.

Insgesamt standen sieben Feuerwehren mit rund 100 Mitgliedern im Einsatz. Weiters das Rote Kreuz sowie die Polizei. Bei diesem Einsatz zeigte sich einmal mehr das perfekte und zielorientierte Zusammenwirken aller Einsatzkräfte.

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