Ärger über Ansturm: "Ist der Mensch wirklich so blöd?!"

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Der Sonnenschein am zweiten Lockdown-Tag lockte viele Hobbysportler auf die Skipisten. Auch die Planai war gut besucht. 

Am Wochenende zog es viele Hobbysportler in Österreichs Skigebiete. Wie ein Leserreporter berichtet, war auch der Ansturm auf die Planai in Schladming am Sonntag sehr groß. Jener zeigte sich jedoch nicht sonderlich erfreut darüber, im Gegenteil: Fast erzürnt war er über die Zustände angesichts des derzeit geltenden harten Lockdowns. "Ist der Mensch wirklich so blöd?!", echauffierte sich der Leser und schickte das obige Bild mit. 

Eine andere Leserreporterin hingegen zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Ablauf vor Ort. Auch sie hat es am Sonntag auf die Skipisten der Planai verschlagen. Zwar sei das Skigebiet vor allem am Vormittag sehr gut besucht gewesen, doch im Laufe des Tages hätte sich der Ansturm gelegt. Hinsichtlich der Einhaltung Corona-Maßnahmen war die Hobby-Skifahrerin positiv überrascht.

"Alle tragen FFP2-Masken und es wird streng kontrolliert."

Wie auf dem Foto zu sehen ist, ist die Einhaltung des Mindestabstandes bei den Liften nicht so leicht umsetzbar. "In den Liften wird das dafür top umgesetzt." 

Strenge Kontrollen

Auch ein Lob für das Personal gab es von der Leserreporterin: es sei "sehr bemüht und streng". Vor Ort würden jedem Masken angeboten und "ohne FFP2-Maske kommt man nicht durch. Auch wenn man einen Schal anhat, wird man gebeten zu zeigen, ob man darunter eine Maske trägt." Wer also keine entsprechende Maske mithat, kann eine beim Ticketkauf gegen zwei Euro erwerben. 

Skifahrer schwer verletzt

Leider kam es auf den Schladminger Pisten auch zu einem Unfall. Am Sonntagvormittag startete eine Gruppe bestehend aus sechs Männern ihren Skitag von der Bergstation der Planai ausgehend über die Piste Nr. 1 talwärts. Knapp unterhalb der Skihütte "Schafalm" versuchte ein 23-jähriger Oberösterreicher zwischen zwei Skifahrern hindurchzufahren, wie die LPD Steiermark mitteilte. Dabei kollidierte er jedoch mit diesen beiden Skifahrern und kam zu Sturz.

Der 23-Jährige, welcher nach dem Sturz nicht ansprechbar war, wurde von der Pistenrettung erstversorgt und mittels Akia ins Tal gebracht. In weiterer Folge wurde er von der Besatzung des Rettungshubschraubers C 14 in das DKH Schladming transportiert und dort stationär aufgenommen.

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