Großfamilie nach Dörfles: Gemeinde geht vor Gericht

Ein Teil der Familie Abu El Hosna
Ein Teil der Familie Abu El HosnaBild: Kurier/Gilbert Novy
Die "Causa Weikendorf" geht in die Verlängerung: Nach der Ablehnung des Bürgermeisters und der Zustimmung der Behörde, legt die Gemeinde jetzt Beschwerde ein.
Weikendorf (Bezirk Gänserndorf) kämpft gerichtlich gegen den Zuzug der elfköpfigen muslimischen Familie Abu El Hosna, legte jetzt laut „Kurier" Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht ein. Nach einigen Debatten entschloss sich der Gemeinderat dazu einstimmig.

Wie berichtet hatte zuerst der Ortschef die staatenlose Familie abgelehnt, die Grundversorgungsbehörde "overrulte" den Bürgermeister jedoch und gab grünes Licht für den Hauskauf. Die Gemeinde beauftragt jetzt aber einen Anwalt, der den Hauskauf zumindest verzögern soll. Denn solange der Bescheid der Grundverkehrskommission nicht rechtskräftig ist, kann die Familie nicht ins Grundbuch eingetragen werden.

Die Beschwerde birgt aber auch ein Risiko: Denn der Vater der Familie ist seit neun Jahren in Österreich gemeldet, nach zehn Jahren in Österreich könnte er das Haus ohne Probleme kaufen, ohne Zustimmung der Grundverkehrskommission. Den Kredit fürs Haus nahmen sich mehrere Kreditnehmer. (Lie)

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