Growshops droht unter Türkis-Blau das Aus

Die neue Bundesregierung will den Verkauf von Hanfsamen und Hanfpflanzen verbieten.

Hanfsamen zur Aufzucht von Cannabispflanzen zu kaufen war bisher kein Problem - in sogenannten "Growshops" sind diese frei erhältlich. In die Illegalität begeben sich Kunden erst, wenn sie Samen einsetzen und daraus Pflanzen ziehen, die psychoaktive Substanzen enthalten.

Das könnte sich demnächst ändern. Denn im türkis-blauen Regierungsprogramm kündigen ÖVP und FPÖ Verschärfungen im Suchtmittelgesetz an: Der "Verkauf von Hanfsamen und Hanfpflanzen" soll illegal werden, den Growshops würde damit das Aus drohen.

Die Details sind freilich noch unklar, nimmt die Passage zum Suchtmittelgesetz im über 180-seitigen Regierungsprogramm doch lediglich drei Zeilen ein.



Bislang konnten Hanfpflanzen verkauft werden, solange die Konzentration der psychoaktiven Substanz THC die 0,2 Prozent-Marke nicht überschritt. Händler wie Magu in Wien – sie sind von den auf THC-Konsumenten abzielenden Growshops abzugrenzen – nützen diese Regelung, um CBD-Hanf zu verkaufen. Es wirkt nicht berauschend und stellt medizinische Aspekte in den Vordergrund. (red)

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