So viel Plastik kaufst du beim Wocheneinkauf ein

Bild: Helmut Graf
Mit einer Aktion haben die Grünen am Donnerstag auf der Wiener "MaHü" darauf aufmerksam gemacht, wie viel Plastik-Müll ein normaler Supermarkt-Einkauf produziert.
Mit einer ungewöhnlichen Aktion machten die Wiener Grünen am Donnerstag auf der Mariahilfer Straße (Mariahilf) auf Umweltverschmutzung durch Plastik aufmerksam. Bei der "Plastic Attack" in einem Supermarkt kauften Lukas Hammer, Wiener Spitzenkandidat der Grünen für die Nationalratswahl und ein Dutzend Grüne Aktivisten ihren Wochen-Bedarf an Lebensmitteln ein, um sie vor Ort anschließend von den unnötigen Verpackungen zu befreien.

Erschreckender Müllberg, vieles davon "unnötig"



"Bei unserer Aktion entstand ein riesiger Berg mit reinem Einwegplastik-Müll! Der Großteil ist vollkommen unnötig, niemand braucht in Plastik eingeschweißte Gurken und Äpfel. Wir möchten Supermärkte auf dieses Problem aufmerksam machen und gemeinsam daran arbeiten weniger Einwegplastik ins Wagerl zu bringen!", erklärt Hammer.

CommentCreated with Sketch.9 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Grüne fordern flächendeckendes Pfandsystem

Die Grünen fordern deswegen ein flächendeckendes Pfandsystem und steuerliche Begünstigungen für Mehrwegverpackungen. "Wir möchten Plastikverpackungen drastisch reduzieren – dafür braucht es endlich gesetzliche Rahmenbedingungen. Die Alternative gibt es schon, nun geht es ums handeln", so Hammer.

(kla)

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