Nach SPÖ und FPÖ haben auch die Wiener Grünen ihre Plakatkampagne zur Wien-Wahl im Oktober präsentiert. Neben Maria Vassilakou als Aushängeschild steht der Kampf gegen Miethaie und Bonzen im Mittelpunkt. Als Erfolge verbucht man auf den Plakaten die neue Mariahilfer Straße, die 365-Euro-Öffi-Jahreskarte und das Parkpickerl. Die NEOS orten in dem Slogan eine Kopie ihrer Forderungen.
Nach haben auch die Wiener Grünen ihre Plakatkampagne zur Wien-Wahl im Oktober präsentiert. Neben Maria Vassilakou als Aushängeschild steht der "Kampf gegen Miethaie und Bonzen" im Mittelpunkt. Als Erfolge verbucht man auf den Plakaten die neue Mariahilfer Straße, die 365-Euro-Öffi-Jahreskarte und das Parkpickerl. Die NEOS orten in dem Slogan eine Kopie ihrer Forderungen.
"Unbequem, aber wirkt", ist der Slogan, mit dem für Vassilakou bei der Wien-Wahl geworben wird. Für die ÖVP Wien müsse dies eher "unbeliebt" statt "unbequem" heißen, ätzten die Schwarzen auf Twitter. Ein weiteres Plakat zeigt den Spruch "Geld für Bildung statt für Bonzen", hinterlegt mit dem Bild zweier Kinder und der Erklärung "Wir fördern Kinder, keine Parteibücher".
Das dritte Plakat der Serie zeigt einen Hai mit messerscharfen Zähnen. Dazu setzt es den Satz "Bye, bye Miethai." Damit setzen sich die Grünen "gegen Spekulanten, für leistbare Wohnungen" ein. Auf Facebook präsentierten die Grünen zudem ein Plakat der oberösterreichischen Kampagne - hier wird ebenfalls mit dem Jahres-Öffi-Ticket um 365 Euro geworben.
NEOS: Kopie-Vorwurf in offenem Brief
NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger schreibt in einem offenen Brief an die grüne Politikerin, dass die NEOS unter dem Motto „G´scheite Kinder statt g´stopfte Politiker“ schon seit langem eine Veränderung für Wien fordern würden. Der grüne Slogan sei "nicht mehr als eine Kopie der NEOS-Kampagne". Meinl-Reisinger: "Ich hätte mir von Ihnen und den Grünen mehr erwartet, als einfach nur als Trittbrettfahrer auf den NEOS-Zug aufzuspringen".
Die NEOS würden seit langem schon 120 Millionen Euro aus "genau jenem verschwenderischen politischen Apparat herausschneiden, dessen Teil die Grünen seit Jahren" sind, die "exorbitant hohe Parteienförderung in Wien kürzen, "unnötige Posten abschaffen".
Kritik auch auf Twitter
Auch auf Twitter wurden die Grünen mit der Ähnlichkeit zu den NEOS-lakaten konfrontiert. Dort rechtfertigten sie sich damit, dass sie die Forderung "Parteibuch raus" schon das ganze Jahr, in ganz Österreich plakatieren würden.
Das 365-Euro-Ticket: Gut für die Geldbörse und das Klima.Oberösterreich hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr...
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