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Gut durch die Nacht: Wie Sie besser schlafen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:42

Gesunder Schlaf stärkt nicht nur unsere Abwehrkäfte, sondern sorgt auch dafür, dass wir den ganzen Tag leistungsstark sind. Während immer noch rund drei Millionen Österreicher an Schlafstörungen leiden, kann man meistens mit ein paar einfachen Tipps die Qualität der Nachtruhe spürbar verbessern.

stärkt nicht nur unsere Abwehrkäfte, sondern sorgt auch dafür, dass wir den ganzen Tag leistungsstark sind. Während immer noch rund drei Millionen Österreicher an Schlafstörungen leiden, kann man meistens mit ein paar einfachen Tipps die Qualität der Nachtruhe spürbar verbessern.

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Die meiste Zeit davon schlafen wir. Genug Schlaf ist lebensnotwendig, der Körper braucht ihn zur Zellen- und Muskelregeneration. Schlafmangel kann also zu schlimmen Folgen führen, wie rund ein Drittel aller Österreicher berichten können. Neben Erschöpfung, Reizbarkeit und verminderter Leistung kommt es zu Konzentrationsschwächen.
"Ich bin kein Morgenmensch". Diese Aussage wird oft als Ausrede für schlechte Laune und Reizbarkeit gesehen, zu Unrecht wie Studien beweisen. Während der eine morgens hilflos umhertorkelt, um am Abend lange wach zu bleiben, verhält es sich bei Morgenmenschen genau umgekehrt. Sie starten die Früh am liebsten mit einer Runde Sport und einem ausgiebigen Frühstück und fallen dafür am Abend wie ein Brett in die Federn.

Machen Sie sich mit den eigenen Vorlieben vertraut und schaffen Sie sich möglichst einen Tagesablauf, in dem die Arbeit und Anforderungen entsprechend der Hoch- und Tiefphasen organisiert werden.

Mit einigen einfach Tipps können Sie ihre Schlafgewohnheiten anpassen und sorgen so für eine gute Erholung in der Nacht.
Schlafrhythmus nicht ständig wechseln

Achten Sie einmal ganz bewusst darauf, wie Sie auf eine Veränderung Ihrer Schlafgewohnheiten z.B. am Wochenende reagieren und überlegen Sie sich, ob es nicht vielleicht einfach erholsamer für Sie ist, Ihre normalen Schlafgewohnheiten beizubehalten. Ob Sie nun früh oder spät ins Bett gehen möchten – entscheidend ist, dass Sie Ihren gewohnten Schlafrhythmus nicht ständig wechseln. Damit bringen Sie Ihren Schlafrhythmus durcheinander und riskieren, sich dadurch viel weniger als sonst zu erholen.

Sport sorgt für einen guten Schlaf

Bewegung macht müde und lässt sich gut in den Alltag integrieren. Anstatt den Lift zu nehmen, steigt man einfach die Treppe hoch, oder man telefoniert im Stehen statt im Sitzen. Sport hilft gegen Stress, da man bei körperlicher Aktivität den Kopf gut frei bekommt. Bleibt die Frage nach dem Zeitpunkt. Wer sich moderat bewegt kann bis eine Stunde vor dem Schlafen Sport betreiben.
Nutzen Sie das Bett ausschließlich zum Schlafen

Das Bett ist ausschließlich zum Schlafen da. Wir können unser Gehirn darauf programmieren, Bett und Schlaf gleichzusetzen, sofern wir dort auf andere Tätigkeiten verzichten. Dazu gehört auch, dass man nicht im Bett liest, und dass man nicht liegen bleibt, wenn man nicht einschlafen kann. Besser aufstehen und etwas tun. Sobald man sich müde fühlt, geht’s zurück ins Bett.

Am Abend nicht zu viel essen

Kleine Happen machen müde. Ein Imbiss spät am Abend schadet also kaum. Große Mahlzeiten jedoch überbeanspruchen die Verdauung, die in der Nacht auf tiefem Niveau arbeitet. Der optimale Zeitpunkt für das Abendessen liegt zwischen 18 und 19 Uhr, jedoch spätestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Beim Essen darf man sich ruhig Zeit lassen und sich entspannen. Von Kaffee zu später Stunde ist abzuraten.

Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima

Unsere Körpertemperatur beginnt bereits am späten Abend zu sinken und erreicht um etwa drei Uhr nachts ihr Minimum. Schläft man in einem zu warmen Raum, kühlt der Körper nicht ausreichend ab. Ist es zu kalt, beugt der Körper durch Erwärmen vor. In beiden Fällen erreichen wir nicht die optimale Schlaftemperatur. Zu Beginn der Nacht sollte es unter der Decke angenehm sein: Man friert nicht, man schwitzt nicht. Dies ist ungefähr bei einer Raumtemperatur von 15 bis 18 Grad Celsius der Fall.

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