Politik

"Gut investiert" – Nehammer sagt Millionen-Bonus an

Die rund 4.500 Freiwilligen Feuerwehren kriegen nach einem 15-Millionen-Euro-Bonus nun weiter fünf Millionen, um die Mehrwertsteuer zu kompensieren.
Leo Stempfl
02.06.2022, 13:23

Als Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der rund 4.500 Freiwilligen Feuerwehren in Österreich wird die Bundesregierung den Feuerwehren zusätzlich zu den bereits angekündigten 15 Mio. Euro weitere 5 Mio. Euro für die Anschaffung von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung zur Verfügung stellen.

In Summe wird der Katastrophenfonds damit um 20 Millionen Euro aufgestockt. Damit soll die bei der Anschaffung von Fahrzeugen anfallende Mehrwertsteuer ausgeglichen werden. Alleine im Jahr 2021 leisteten die Feuerwehren in Österreich rund 264.000 Einsätze. Von den rund 345.000 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren sind 99 Prozent Freiwillige.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Nehammer sieht Geld gut investiert

Bundeskanzler Karl Nehammer sagt: "Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren hat unschätzbaren Wert für unser Land. Tagtäglich tragen ihre rund 345.000 Mitglieder maßgeblich zur Sicherheit Österreichs bei. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, den Katastrophenfonds, den der Bund den Ländern zur Verfügung stellt, um 20 Millionen Euro – anstatt der ursprünglich beschlossenen 15 Millionen Euro – aufzustocken. Dieses Geld ist gut investiertes Geld und soll einen Ersatz für die Mehrwertsteuer darstellen, die beim Kauf von Fahrzeugen anfällt."

In der Aussendung des Bundeskanzleramts kommt Seitens der Klubobleute im Parlament jener der ÖVP, August Wöginger, zu Wort: "Die Freiwilligen Feuerwehren in Österreich verdienen unseren Respekt und unseren Dank. Sie sind stets zur Stelle, wenn sie gebraucht werden und ihre Mitglieder geben einen erheblichen Anteil ihrer Freizeit an den Dienst an der Allgemeinheit ab. Dieser Einsatz gehört belohnt. Ich danke dem Bundeskanzler, dem Finanzminister und der gesamten Bundesregierung, dass wir die bereits angekündigten 15 Mio. Euro für die Feuerwehren auf 20 Mio. Euro erhöhen."