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Sex mit 10.000 Männern: Ex-Prostituierte packt aus

Heute Redaktion
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Gwyneth Montenegro: "Ich hatte Sex mit 10.000 Männern!"
Gwyneth Montenegro: "Ich hatte Sex mit 10.000 Männern!"
Bild: Facebook/officialgwynethmontenegrofanpage

Nach 12 Jahren als Luxus-Gespielin weiß Gwyneth Montenegro genau was Männer wollen. Sie warnt Frauen: "Es sind nicht mehr viele gute Männer übrig".

Sie ist 39 Jahre alt und hatte schon Sex mit mehr als 10.000 Männern. Die Australierin Gwyneth Montenegro hat zwölf Jahre ihres Lebens in einem Bordell verbracht – das ist vorbei.

Mittlerweile ist die frühere Sexarbeiterin ausgebildete Expertin auf dem Gebiet der neuro-linguistischen Programmierung (NLP) und zeigt Frauen auf der ganzen Welt, wie sie ihre Männer besser "verstehen" und notfalls um den kleinen Finger wickeln können.

In einem Interview mit dem australischen Nachrichtenportal "News.com.au" sprach die gläubige Christin offen über ihre bewegte Vergangenheit.

Obwohl sie ihre Jahre im horizontalen Gewerbe nicht bereut, ist sie froh aufgehört zu haben. Dabei hatte ihre "Karriere" einen furchtbaren Anfang:

"Ich wollte eigentlich nie in der Sex-Industrie arbeiten. Als ich 18 Jahre alt war, wurde mein Getränk beim Fortgehen in einem Nachtclub unbemerkt mit Drogen versetzt. Ich wurde entführt und von sechs bis acht Männern vergewaltigt", schildert Montenegro ihre traumatischen Erlebnisse.

"Das hat mein Selbstbewusstsein komplett zerstört. Ich habe mich wertlos gefühlt. Ich komme aus einer christlichen Familie und wollte mich für die Ehe aufheben, dann wurde ich vergewaltigt."

Um dieser strenggläubigen Umgebung zu entkommen, wandte sie sich dem Rotlicht-Milieu zu. Ein Jahr später fing sie als Stripperin in einem Tabletop-Club an. Kurz darauf hatte sie das erste Mal bezahlten Sex mit einem Freier.

"Ich war so jung und naiv als ich anfing. Ich war ein braves Mädchen vom Land. Als mir jemand Geld für Sex anbot, war ich sehr überrascht", so die taffe Blondine. "Ich denke, ich hatte bereits mit der Stripperei meine Hemmschwelle überwunden. Dieser nächste Schritt erschien mir nur allzu logisch."

"Die Bezahlung war sehr gut und das Geld war, was mich all diese Jahre in dem Gewerbe bleiben ließ. Ich empfehle aber niemandem dies zu tun." Für eine Nacht mussten Freier umgerechnet etwa 333 bis 666 Euro hinblättern – abhängig von ihren Gelüsten.

Kuschel-Sex, oder doch Hardcore-Fetisch?

Die meisten Männer seien mit normalem Girlfriend- beziehungsweise Kuschel-Sex vollauf zufrieden gewesen. Nur vergleichsweise Wenige hätte den Wunsch nach besonders wilder oder bizarrer Erotik geäußert.

"Viele von ihnen, wollen diesen Hardcore-Sex gar nicht – das ist wirklich nur ein kleiner Anteil der Männer. Ich war zwölf Jahre in dem Gewerbe – das ist eine lange Zeit. Aber ich habe nicht viele Männer gesehen, die so kranke Fantasien hatten. Meistens hatten wir nur normalen Sex."

Aber was treibt eigentlich Männer weltweit zu den Sexarbeitern in den Bordellen? Auch darauf hat Montenegro eine Antwort.

"Männer fühlen sich entmannt"

"Es ist mehr als nur Sex. Es steckt immer auch eine psychologische Motivation dahinter, es ist nicht nur ein rein körperliches Verlangen. Viele meiner Klienten waren länger als eine Stunde bei mir. Sicher wollten sie Sex, aber ein wichtiger Teil meines Jobs war es auch einfach nur mit ihnen zu reden – und zuzuhören."

"Die Männer fühlen sich daheim in ihrer Beziehung entmannt, sie wollen sich einfach wieder wie Männer fühlen. Sie wollen sich in ihrer Potenz bestätigt wissen. Das ist ihren sehr wichtig."

"Ich will nicht nur den Feminismus dafür verantwortlich machen. Aber! Die Männer heutzutage sind sich einfach unsicher, 'Soll ich die Tür aufhalten? Wird sie mich dafür anschreien?' Sie tappen im Dunklen."

Vor etwa einigen Jahren veröffentlichte die ehemalige Sexarbeiterin ihre Memoiren in Buchform unter dem griffigen Titel "10.000 Men and Counting". Mit einem hochdramatisierten Clip wurde die Biographie auf YouTube beworben (siehe unten). Wieviele seitdem dazugekommen sind, bleibt Montenegros süßes Geheimnis.

(rcp)