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H&M nimmt Indianer-Schmuck aus den Regalen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:57

Dass Modekonzerne gerne auf Inspirationsquellen von Ureinwohnern zurückgreifen, ist nichts neues. Doch dass das auch gewaltig schief gehen kann, zeigte erst im letzten Jahr die Victoria's Secret Show als ein Häuptlingsschmuck zu einem Skandal führte ("Heute.at" berichtete).

berichtete).

Man meinte soviel Wirbel würde Wiederholungstaten ausschließen, doch dem ist nicht so. H&M brachte in seiner aktuellen Festival-Kollektion einen Kopfschmuck auf den Markt, der einem Indianer-Kopfschmuck sehr ähnelt und die nordamerikanischen Ureinwohner so gar nicht freut. Kim Wheeler, eine Angehörige des Ojibwe-Mohawk Stamms, beschwerte sich beim Textil-Konzern in einem Brief: "Kopfbedeckungen sind ein Zeichen von Respekt und Führungsqualität".

Der Protest zeigte Wirkung. H&M entschuldigte sich darauf und entfernt das fragliche Accessoire aus seinen Regalen. "Natürlich wollten wir keinen beleidigen!", meinte ein Konzernsprecher laut britischer Vogue.

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