Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat das Rikshospitalet in Oslo verlassen. Die Entlassung erfolgte rund vier Wochen nach ihrer Lungentransplantation Mitte Juni.
Mette-Marit leidet seit Jahren an Lungenfibrose und war vor dem Eingriff auf ein mobiles Sauerstoffgerät angewiesen. Am 5. Juni 2026 wurde sie als eine von nur acht Patientinnen auf die norwegische Organwarteliste gesetzt.
Kronprinz Haakon äußerte sich nun öffentlich zum Zustand seiner Frau. In den kommenden sechs bis zwölf Monaten wird sich die Kronprinzessin unter strenger ärztlicher Aufsicht der behandelnden Pneumologen rehabilitieren.
Zum Genesungsprozess äußert sich auch ein Lungenexperte, allerdings etwas weniger optimistisch. Der schwedische Oberarzt Jesper Magnusson, medizinischer Leiter für Lungentransplantationen am Sahlgrenska-Universitätskrankenhaus in Göteborg, mahnt zur Vorsicht.
Die Operation der Kronprinzessin gilt als erfolgreich. Dennoch steht ihr noch ein langer Weg der Rehabilitation bevor, bevor sie wieder öffentliche Aufgaben wahrnehmen kann.