Der Drogentest-Streit zwischen "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk und FPÖ-Chef HC Strache geht in die nächste Runde. Beide haben inzwischen ihre Haarproben abgegeben. Klenk direkt im Labor, mit Notar. Strache beim pensionierten Polizei-Arzt Reinhard Fous. "Ob Manipulationen ausgeschlossen werden können, kann nur der Arzt Straches sagen", merkt Klenk an.
Der Drogentest-Streit zwischen "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk und geht in die nächste Runde. Beide haben inzwischen ihre Haarproben abgegeben. Klenk direkt im Labor, mit Notar. Strache beim pensionierten Polizei-Arzt Reinhard Fous. "Ob Manipulationen ausgeschlossen werden können, kann nur der Arzt Straches sagen", merkt Klenk an.
Seit . HC Strache selbst hat erst am Donnerstag wieder reagiert: Er sei am Vortag bei Dr. Fous gewesen.
Schnipp.
— Florian Klenk (@florianklenk)
Pensionierter Polizeiarzt, anonyme Zeugen
Gleichzeitig konnte er sich ein Seitehieb auf Klenk nicht verkneifen: Dieser sei nicht bei Dr. Fous erschienen. "Klenk hat dies verweigert und ist nicht erschienen, und das, obwohl er gepostet hat, er würde mir gern die Haare selbst ausreißen." Klenks Bedenken, dass die Proben auf dem Weg zwischen Praxis und Labor für "Manipulationen" anfällig seien, kommentiert Strache mit: "Er hat wohl zu viele Folge der Serie CSI geschaut". Der Harn-Schnelltest bei Strache war jedenfalls negativ.
Manipulationen nicht ausgeschlossen
Dass Strache seinen eigenen Angaben zufolge am Mittwoch (ohne genaue Zeitangabe) beim Drogentest war, können seine "Zeugen" belegen, die er nicht nannte. Dafür soll ein Notar anwesend gewesen sein. Klenke hatte schon im Vorfeld genaues Datum, Uhrzeit und die Zeugen genannt, die ihn begleiten würden.
Klenk jedenfalls ist am Donnerstag um 9 Uhr direkt ins Labor gegangen ("ohne Umweg über einen von mir bezahlten Arzt") und sich dort von einem Mitarbeiter die Haarprobe abschneiden lassen, vor demselben Notar, der auch bei Strache anwesend war.
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