Überraschende Worte

"Hab kein Geld": Crazy-Cheese-Roland gesteht Geldnot

Jahrelang inszenierte sich Roland Ludomirska als "Käse-Millionär" und "President of Decadence". Jetzt schlägt er andere Töne an.
Heute Entertainment
13.08.2026, 09:24
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Luxusautos, Champagner und sündhaft teurer Käse: Roland Ludomirska machte den großen Auftritt zu seinem Markenzeichen. Doch von der einst demonstrativ zur Schau gestellten Dekadenz scheint nun nicht viel übrig zu sein.

In einem neuen Instagram-Video äußert sich der 57-Jährige eigentlich zu seinem Auftritt in der "Villa der Versuchung". Dabei lässt er allerdings mit einem bemerkenswerten Nebensatz aufhorchen.

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"Ich bin zurzeit auch in Geldnot, ich hab auch kein Geld", erklärt Roland überraschend offen.

Die Aussage kommt nur wenige Wochen nach den schlechten Nachrichten rund um sein Käse-Geschäft. Im Juli wurden Konkursverfahren über zwei Gesellschaften der "Crazy Cheese"-Gruppe eröffnet. Die Shops waren bereits geschlossen worden.

Auch Annika meldet sich

Wichtig: Die Insolvenz der Unternehmen bedeutet nicht automatisch, dass Ludomirska persönlich insolvent ist. Nun spricht er allerdings selbst davon, derzeit finanzielle Probleme zu haben.

Anlass für sein Statement ist ausgerechnet der Streit mit Annika Hoenig in der "Villa der Versuchung". Dort hatte Roland erklärt, dass seiner Meinung nach zu wenig Menschen egoistisch seien. Sein Credo: "Wenn jeder auf sich schaut, ist auf jeden geschaut."

Annika traf diese Aussage besonders hart. Ihr Ehemann Heinz Hoenig war schwer erkrankt, für seine medizinische Versorgung wurde damals auch um finanzielle Unterstützung gebeten.

Und genau bei diesem Thema legt Roland jetzt nach.

Obwohl er selbst aktuell kein Geld habe, käme er nach eigenen Angaben "nie auf die Idee", einen Spendenaufruf zu starten oder in ein Format zu gehen und darauf zu hoffen, dass ihm jemand etwas spendet.

Persönlich gegen Annika sei das nicht gerichtet. Er möge sie sogar sehr, betont der Österreicher. Seine grundsätzliche Einstellung bleibe allerdings bestehen.

Während seiner Jahre mit "Crazy Cheese" habe er nach eigener Aussage täglich zahlreiche Spendenanfragen erhalten. Für Roland steht deshalb fest: "Jeder hat Probleme. Wir haben alle unsere Probleme."

Sein Lösungsvorschlag fällt gewohnt wenig zimperlich aus: "Kämpfen, arbeiten. Dann habt's ein Geld."

Im Netz kommt die Ansage nicht sonderlich gut an. Nutzer werfen dem ehemaligen Luxus-Unternehmer unter anderem vor, finanzielle Not zu stark zu vereinfachen. Auch Annika reagiert inzwischen auf seine Aussagen und erinnert daran, dass viele Menschen einem normalen Beruf nachgehen – und das Geld am Monatsende trotzdem nicht reicht.

Einen kleinen Seitenhieb kann sie sich ebenfalls nicht verkneifen: "Wenn es deiner Firma gerade nicht so gut geht, würde ich auch kleinere Brötchen backen."

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.08.2026, 09:24