Hast du das Handy, oder das Handy dich im Griff?

Das Smartphone macht das Leben nicht nur leichter.
Das Smartphone macht das Leben nicht nur leichter.Bild: Unsplash
Jugendliche fühlen sich durch ständige Erreichbarkeit unter Druck gesetzt. Kannst du diese Erfahrung nachvollziehen?

Eine Untersuchung von 11- bis 17-Jährigen hat ergeben, dass sich jeder dritte Jugendliche vom eigenen Smartphone gestresst fühlt. Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) geben an, dass ihnen das Handy und andere digitale Geräte "manchmal zu viel" werden – "Heute.at" berichtete. Kennst du das auch, dass das Handy mehr Zeit verschlingt, als es den Alltag erleichtert? Dann könnte das sogenannte "Digital Detoxing" einen Versuch wert sein.

Bei dieser "Entgiftung" von Smartphone, Tablet und Co. wird versucht, Stress durch bewussten Verzicht auf die vernetzten Geräte zu reduzieren. Manche greifen dabei tage- oder wochenlang nicht zu ihren Handys, andere sind täglich nur für einige Stunden ganz bewusst "offline".

Wir wollen an dieser Stelle von dir wissen: Hast du schon eine "Digital Detox" gemacht? Hättest du Interesse, es einmal auszuprobieren? Was sind deine Erfahrungen oder Erwartungen? Schreib uns an community@heute.at oder per Klick auf den Formular-Button unten!

Abhängigkeit erkennen

Eine Definition von Handy- oder Internetsucht von der WHO gibt es zwar nicht, Experten nennen aber folgende geläufige Anhaltspunkte dafür, dass externe Hilfe in Anspruch genommen werden sollte:

Nichts anderes geht mehr. Der Großteil des Tages wird mit dem Computer oder dem Handy verbracht. Freund/innen, Schule, Arbeit oder Hobbys kommen zu kurz.

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Kontrollverlust: Die Betroffenen haben mehrmals versucht, weniger Zeit mit dem Computer oder dem Handy zu verbringen, aber es gelingt einfach nicht. Stattdessen steigert sich die Zeit und die Häufigkeit bei der Nutzung.

Entzugserscheinungen: Befinden sich Computer oder das Handy einmal nicht in Reichweite, werden die Betroffenen unruhig, gereizt und aggressiv.

Negative Folgen: Es kommt aufgrund dieser Nutzungsgewohnheiten zu schlechteren Leistungen in der Schule oder in der Arbeit sowie zu Schwierigkeiten in der Familie und im Freundeskreis.

Link: Saferinternet (cty)

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