Oberösterreich

Schule offen, wenn Betreuung daheim "nicht ideal" ist

Der Lockdown ab Dienstag  und das Ende des Unterrichts an den Schulen stellt viele vor Probleme. Doch es soll Lösungen geben.
15.11.2020, 16:24

Ausgangsbeschränkungen, Homeoffice und vor allem das Ende des Unterrichts an den Schulen ab Dienstag stellt viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher vor Probleme. Die Politik beruhigt.

„Wir wissen, dass diese Maßnahme für viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sehr herausfordernd ist. Kinder und Jugendliche, Väter und Mütter, Lehrerinnen und Lehrer, sie alle haben unsichere und schwierige Monate hinter sich. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass die Umstellung auf Distance-Learning beitragen wird, den Anstieg der Corona-Infektionen zu dämpfen“, betonen Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

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Aber: Wenn in einer Familie aber der "Bedarf da ist, dass die Schülerin bzw. der Schüler in die Schule gehen soll", oder "wenn eine Betreuung zu Hause nicht möglich oder nicht ideal ist", wie es in einer Aussendung heißt, dann sind die Schulen offen, stellt man klar. Das selbe gelte natürlich auch für Kindergärten und Krabbelstuben.

Kinder können auch eingeladen werden

Eine Änderung zum Lockdown im März gibt es auch noch. Es ist nun auch möglich, einzelne Schülerinnen und Schüler in die Schule einzuladen. Insbesondere wenn zum Beispiel der Erfolg einer kontinuierlichen Förderung nicht gefährdet werden soll, kann diese Möglichkeit genutzt werden. Auch wenn Schülerinnen und Schüler den Eindruck haben, in der Schule besser dem Unterricht folgen zu können, dürfen sie an der Schule sein.

Bei offenen Fragen können sich Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an das Krisen- und Kommunikationsteam der Bildungsdirektion unter 0732 / 7071 -4131 oder -4132 von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18 Uhr wenden.