186.000 Euro für Habsburg Diadem bei Wiener Auktion

Ein Diadem, das Kaiserin Elisabeths Enkelin zur Hochzeit trug, ist jetzt im Dorotheum zum Höchstpreis versteigert worden.
Ein Diadem, das nicht nur Kopfschmuck, sondern "umgebaut" auch Brosche sein kann? Genau dieses Wunderwerk der Juwelier-Kunst hat K. u. K. Hof- und Kammerjuwelier A.E. Köchert für Erzherzogin Marie Valeries Tochter, gefertigt.

Jetzt ist das edle Teil im Dorotheum für einen Höchstwert von 186.000 Euro versteigert worden.

Das vom renommierten K. u. K. Hof- und Kammerjuwelier gefertigte Schmuckstück war ursprünglich ein Geschenk der Erzherzogin Marie Valerie von Österreich, Lieblingstochter von Kaiserin Sisi, an ihre Tochter Hedwig zu ihrer Vermählung am 24. April 1918 mit Bernhard Graf zu Stolberg-Stolberg.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Das hochkarätige Diadem mit über 40 Diamanten kann in insgesamt sieben Broschen geteilt werden und wechselte jetzt den Besitzer.

"Nur ganz selten gelangen derartige Kronjuwelen zum Verkauf. Die Form wirkt den historischen Ereignissen der vorangegangenen Jahre angepasst, fast bescheiden, es stellt die Trägerin in den Vordergrund. Ein absolutes Spitzenstück vom führenden Juwelier des österreichischen Kaiserhauses", so Dorotheum-Expertin Astrid Fialka-Herics.

Kammerjuwelier A.E. Köchert, der bis heute am Neuen Markt in der Wiener Innenstadt residiert, hat sämtliche Preziosen für die Habsburger angefertigt. Darunter auch die weltweit berühmten Sisi-Sterne, welche Kaiserin Elisabeth auf dem berühmten Gemälde von Franz Xaver Winterhalter im Haar trug.

Doch nicht nur der habsburgische Adel steckte sich die Schmuckstücke vom Edel-Juwelier an: A.E. Köchert fertigte auch für Kaiser Franz Josephs Geliebte, Burgschauspielerin Katharina Schratt, edle Geschmeide.

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