Laut Parteiangaben dürfte es sich um einen sogenannten Distributed Denial of Service-Angriff (DDoS) handeln. Die Fachleute der ÖVP seien damit beschäftigt, die Seite wieder herzustellen, hieß es. Hinter dem Angriff sollen türkische Hacker stehen.
Ein DDoS-Angriff
Bei einem DDoS-Angriff führen Angreifer den Zusammenbruch eines Dienstes oder Servers gezielt herbei. Dafür infizieren sie einen oder mehrere Rechner mit Schadsoftware. Die Angreifer missbrauchen dieses infizierte Rechner-Netz, auch Botnetz genannt, ferngesteuert für ihre DDoS-Attacken. Mit dem Botnetz greifen sie parallel ihr Ziel an und beschießen dabei dessen Infrastruktur mit zahllosen Anfragen.
Je mehr Rechner zusammengeschaltet werden, desto schlagkräftiger ist die Attacke. Angegriffene Server ohne DDoS-Schutz sind mit den unzähligen Anfragen überfordert, ihre Internetleitung ist überlastet. Websites bauen sich nur noch stark verlangsamt auf oder sind wie im Fall der ÖVP überhaupt nicht mehr verfügbar.
Die persönliche Homepage von Spitzenkandidat Sebastian Kurz war problemlos aufzurufen.
(GP)