Sex-Spielzeuge lassen sich bereits über das Netz steuern. Blöd nur, wenn Hacker die Kontrolle über den Dildo an sich reißen, wie bei der Def Con in Las Vegas geschehen.
Der Begriff "Teledildonics" kann durch unerwünschte Eindringlinge und Missbrauch zu unerfreulichen Folgen führen, wie bei vielen anderen Bereichen aus der Welt der digitalen Dinge.
Der Vibrator We-Vibe 4 Plus wird per Bluetooth mit einer App auf dem Smartphone gekoppelt. Zu den besonderen Features des Dildos zählt, dass er sich auch aus der Ferne über Wi-Fi oder eine mobile Datenverbindung vom Partner steuern lässt, auch wenn dieser am anderen Ende der Welt sitzt. So weit, so lustvoll. Doch zwei IT-Experten aus Neuseeland haben nun gezeigt, dass alles, was online ist, auch gehackt werden kann. So auch der wunderbare We-Vibe 4 Plus-Vibrator. Sie schafften es ganz leicht, in die Dildo-App einzudringen.
Hacker stellen Sinn der Daten-Übermittlung an Hersteller infrage
Eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle zwingt den Hersteller nämlich, die Spezifikationen, wie Gerätetemperatur und Vibrationsintensität, an die Telekommunikationsbehörde FCC zu melden.
Mit den dort vorliegenden Daten konnten die beiden Hacker nach eigenen Angaben ihren Angriff vorbereiten und den Dildo steuern.
Die Hacker warfen auch die Frage der Datenschutzrichtlinie des Herstellers auf, die sich vorbehalten, die personenbezogenen Daten offen zu legen, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist.