Hacker: "Schmerzhafteste Grenzerfahrung meines Lebens"

Vor einigen Woche zog sich Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) bei einem Sturz schwere Verletzungen zu.
Vor einigen Woche zog sich Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) bei einem Sturz schwere Verletzungen zu.privat
Einige Tage nach seinem folgenschweren Sturz zu Hause meldet sich Stadtrat Peter Hacker zu Wort. Trotz Schmerzen arbeitet er zu Hause weiter.

Tagtäglich kümmert sich Peter Hacker (SPÖ) um die Gesundheitsbelange in Wien. Vergangene Woche wurde der Gesundheitsstadtrat plötzlich selbst zum medizinischen Notfall. Wie berichtet, war er in seinem Zuhause über eine Stiege gestürzt, hatte sich dabei am Rücken verletzt.

Wie sein Büro am Mittwoch bekannt gab, erwischte es Hacker schlimmer als zunächst angenommen. Neben einer heftigen Hüftprellung, zog er sich bei seinem Ausrutscher auch eine Fraktur eines oberen Brustwirbels zu. Am Nachmittag meldete sich Hacker schließlich via Social Media selbst zu Wort. Darin berichtet er von der "körperlich schmerzhaftesten Grenzerfahrung meines Lebens".

"Heute ist es Zeit für einen sehr persönlichen Beitrag", beginnt Hacker. "Wie sich ja ohnedies herumgesprochen hat, hatte ich vergangene Woche einen ziemlich heftigen Unfall zu Hause. Obwohl ich es meinen Kindern oft 'gepredigt' habe, auf einer Stiege nicht zwei Stufen auf einmal zu nehmen, hab ich genau das getan - bin ausgerutscht und rücklings auf die Stufen geknallt. Ich habe mir dabei eine Fraktur eines oberen Brustwirbels zugezogen, meinen ganzen Rücken und vor allem die Hüfte geprellt und und und… Es war die körperlich schmerzhafteste Grenzerfahrung meines Lebens und die Sorge, dass sich mein Wirbel verschieben und das Rückenmark unwiederbringlich verletzen kann, hat sämtliche Emotionen dominiert", berichtet er.

Arbeit in Pandemiezeiten geht trotz Schmerzen im Home Office weiter

Daher sei es für ihn unbedingt notwendig, sich einige Tage zurückzuziehen und nur auf seine Gesundheit zu konzentrieren. "Meine behandelnden Ärzte und v.a. meine Frau und meine Familie haben mich großartig aufgefangen und nun schreitet meine Genesung sehr gut voran. In nächster Zeit kann ich noch keine Termine mit persönlicher Anwesenheit wahrnehmen, werde aber - wie schon die vergangene Woche von zu Hause aus arbeiten - und v.a. mit Videokonferenzen präsent sein", so der Gesundheitsstadt.

Soweit gehe es ihm wieder gut. Klar sei auch, sobald seine Behandlungen abgeschlossen seien, werde sich wieder mit voller Kraft seiner Arbeit widmen. Bis dahin freut er sich über jede (moralische) Unterstützung: "Ich möchte mich an dieser Stelle für die zahlreichen Genesungswünsche bedanken, die mich auf unterschiedlichen Wegen erreicht haben. Sie geben mir zusätzlich Kraft. Danke!"

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