Hacker: "Schulen sollen auf jeden Fall aufsperren"

Peter Hacker
Peter HackerGEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker betonte in der "ZiB2", dass Schulen in jedem Fall nach dem 24. Jänner wieder aufsperren sollen.

Trotz Lockdown sind die Corona-Zahlen in Österreich weiterhin hoch. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 157. Das politische Ziel wäre ein Wert von 100. Experten meinen, dass sie sogar noch niedriger, bei etwa 50, liegen sollte.

Macht es überhaupt Sinn, trotz der steigenden Zahlen über Öffnungen nachzudenken? "Ich bin der Meinung, dass wir jedenfalls die Schulen aufmachen müssen. Wir müssen den Schülern wieder das Lernen ermöglichen. Natürlich werde man die Situation der B117-Mutation genau beobachten", erklärte Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker in der "ZiB2".

Gastronomie und Handel sollen gemeinsam öffnen

Auch kann er sich vorstellen, dass bestimmte Bereiche in der Wirtschaft wieder öffnen. Er nannte dabei etwa Friseure und Schuster. Das große Möbelhaus zählte er nicht dazu. Weiters sprach sich der SPÖ-Politiker dafür aus, dass Gastronomie und Handel gemeinsam wieder öffnen.

Bei der Impfung ist es das Ziel, bis zum 4. April insgesamt 131.000 Wiener zu impfen. Bisher wurden in der Bundeshauptstadt 9.435 Menschen geimpft. Damit gibt sich Hacker noch nicht zufrieden: "Wir können nur das verimpfen, was uns zur Verfügung steht."

44 Prozent der Corona-Todesfälle gehen auf Alten- und Pflegeheime zurück. Oft habe in der Vergangenheit das Personal für die täglichen Tests gefehlt, betonte Hacker. 

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