Im April 2020 geschah die Szene, Groenewegen drückte seinen Konkurrenten bei der Polen-Rundfahrt in die Absperrung, ein furchtbarer Sturz war die Folge. "Das war deutlich mein Fehler. Ich bin von meiner Linie abgewichen und das darf man nicht", nimmt er die Schuld auf sich.
Der Holländer bereut den schlimmsten Fehler seines Lebens, der 27-Jährige wird immer stärker von wütenden Fans bedroht und angefeindet.
"Es gab sehr ernste und konkrete Drohungen, sodass wir die Polizei einschalteten. Die stand dann vor unserer Tür. Wir durften das Haus nicht spontan verlassen, höchstens in Begleitung der Polizei", erzählt der "Rad-Rüpel" in einer TV-Dokumentation.
Groenewegen, der aktuell psychiatrische Betreuung in Anspruch nimmt, lässt aufhorchen: "Wir haben handgeschriebene Briefe erhalten. Und mit einem von ihnen war ein Stück Seil geschickt worden, damit wir unseren Sohn aufhängen. Das war natürlich sehr schwer."