Sturmschäden, Überflutungen – so heftig wüteten Unwetter

Aufräumungsarbeiten nach Unwetterschäden im Stadtgebiet von Mattighofen.
Aufräumungsarbeiten nach Unwetterschäden im Stadtgebiet von Mattighofen.MANFRED FESL / APA / picturedesk.com
Schwere Unwetter haben am Dienstagabend im Norden Österreichs erneut für hunderte Feuerwehreinsätze gesorgt. Die Bilanz der Gewitternacht.

Nur wenige Tage nach den verheerenden Hagel-Unwettern kam es am Dienstagabend erneut zu schweren Unwetter-Ereignissen vom Salzburger Flachgau bis ins Mühlviertel (OÖ) und dem niederösterreichischen Waldviertel.

Starkregen setzt Orte unter Wasser

Besonders dramatisch war die Lage im Bezirk Urfahr-Umgebung. Dort brachten die Gewitter neben starken Windböen auch Starkregen mit sich. Innerhalb von 30 Minuten klatschen laut Bezirksfeuerwehrkommando 50l/m² Niederschlag auf die Region, die Freiwilligen mussten zu vielen Einsätzen mit lokalen Überflutungen ausrücken. 

Besonders betroffen waren wieder die bereits vom Hagel gezeichneten Gemeinden Walding, Gramastetten sowie mit überfluteten Kellern in Reichenau, Bad Leonfelden und Vorderweißenbach.

Schule und Supermarkt gesperrt

Ungefähr 50 Gebäude, die nach dem Hagelschaden von Donnerstagabend provisorisch abgedeckt worden waren, wurden wieder beschädigt und unter Wasser gesetzt.

Wegen Wassereintritts sind auch ein Einkaufsmarkt und die Schule in Gramastetten am heutigen Mittwoch behördlich gesperrt.

Insgesamt standen über 38 Feuerwehren des Bezirkes mit Unterstützung von Kollegen aus den Bezirken Eferding, Freistadt und Rohrbach. Knapp einhundert Einsätze mussten abgewickelt werden.

Schwere Sturmschäden

Ähnliche Bilder gab es auch in anderen Teilen des Landes, wie dem Innviertel. Im Stadtgebiet von Mattighofen musste die Feuerwehr unter anderem wegen umgestürzter Bäume ausrücken.

Während im Mühl- und Waldviertel bis in die Abendstunden heftige Gewitter tobten, pfiffen den Bewohnern des Donauraums und dem östlichen Niederösterreich und Wien Sturmböen um die Ohren. Alleine in Niederösterreich gab es ab 21 Uhr rund 80 Alarmierungen wegen Sturmschäden für die Feuerwehren.

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