FPÖ-Haimbuchner kann sich Impfpflicht vorstellen

Oberösterreichs FPÖChef Manfred Haimbuchner kann sich eine Impfpflicht im Pflegebereich vorstellen.
Oberösterreichs FPÖChef Manfred Haimbuchner kann sich eine Impfpflicht im Pflegebereich vorstellen.fotokerschi.at
Wenn es Experten für richtig und wichtig halten, dann kann sich FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner eine "eng gefasste" Impfpflicht vorstellen.

Angesichts der bisherigen Haltung der FPÖ im Zusammenhang mit der Corona-Impfung und den Corona-Maßnahmen generell überraschte Manfred Haimbuchner mit seinen Aussagen in einem Interview mit der APA.

In dem Interview erklärte Haimbuchner, der bekanntlich am 26. September eine Landtagswahl zu schlagen hat, dass er sich eine Impfpflicht im Pflegebereich durchaus vorstellen kann.

Er würde sich, so der FPÖ-Politiker, "nicht querlegen", wenn Experten eine Impfpflicht in diesem sensiblen Bereich befürworten würden.

Persönliche Entscheidung

Er sei grundsätzlich ein Impfbefürworter, allerdings sei die Entscheidung einem jeden Menschen selbst überlassen, deshalb lehne er aber eine generelle Impfpflicht weiterhin ab.

Zudem wisse er aus eigener Erfahrung, wie heimtückisch die Krankheit sei - Haimbuchner musste wegen Covid im Frühling auf der Intensivstation behandelt werden - allerdings hält er das derzeitige Ausmaß der Testpflicht für völlig überzogen und verfassungswidrig.

Angesprochen auf das Ziel seiner FPÖ bei den kommenden Landtagswahlen meinte Haimbuchner, dass man mit einem Ergebnis über 20 Prozent zufrieden sei. Bei den Wahlen 2015 hatte man in OÖ noch 30,4 Prozent erreicht.

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