Der Sorgerechtsstreit zwischen Hollywood-Star Halle Berry (60) und ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) eskaliert. Der französische Schauspieler hat am 1. Oktober das alleinige Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Maceo (12) beantragt und erhebt dabei schwere Vorwürfe gegen seine Ex-Frau.
In Gerichtsunterlagen behauptet Martinez, Berry habe den Zwölfjährigen am 26. September während eines Streits am Hals gepackt und gewürgt. Maceo habe ihn anschließend in Panik angerufen und darum gebeten, abgeholt zu werden. Martinez spricht von weiteren Übergriffen in den vergangenen Jahren.
Wie RTL.de berichtet, hat ein Gericht in Los Angeles bereits reagiert. Berrys Besuchszeiten wurden vorläufig eingeschränkt: Die Oscar-Preisträgerin darf ihren Sohn nur noch montags, dienstags, samstags und sonntags jeweils von 10 bis 20 Uhr sehen. Die Regelung gilt bis zur Anhörung am 16. Oktober.
Öffentlich gewordene Textnachrichten zwischen dem Ex-Paar geben Einblick in den heftigen Konflikt. Berry schrieb an Martinez: "Er ist respektlos mir gegenüber und meint, ich hätte bei nichts etwas zu sagen. Ich bin doch nur eine Geldquelle!" Einen Tag nach dem Streit räumte die Schauspielerin ein: "Ich fühle mich schrecklich wegen dessen, was passiert ist."
Anwältin Marina Beck bezeichnet die Klage von Martinez als "völlig haltlos und bewusst irreführend". Berry werde sich weiterhin auf das Wohl ihres Sohnes konzentrieren und für ihn kämpfen, so Beck. Es handelt sich um Vorwürfe, die gerichtlich nicht bestätigt wurden.
Berry und Martinez waren von 2013 bis 2016 verheiratet, ihre Scheidung wurde erst 2023 rechtskräftig. Die Schauspielerin zahlt monatlich 8.000 US-Dollar Kindesunterhalt sowie 4,3 Prozent ihres Einkommens, das zwei Millionen Dollar übersteigt.