Der Rosenkrieg zwischen Halle Berry (60) und Olivier Martinez (60) eskaliert völlig: Der 60-Jährige hat seine Ex-Frau verklagt.
Der französische Schauspieler beantragte in Los Angeles eine einstweilige Verfügung gegen die Oscar-Preisträgerin. Ein Richter gab dem Antrag vorläufig statt.
Auslöser ist ein angeblicher Vorfall vom 26. September. Martinez behauptet in den Gerichtsunterlagen, Berry habe den gemeinsamen Sohn Maceo körperlich angegriffen. Sie soll den Zwölfjährigen am Hals gepackt und gewürgt haben.
Besonders dramatisch: Maceo soll während des Vorfalls seinen Vater angerufen und ihn gebeten haben, ihn abzuholen. Martinez gibt an, seinen Sohn am Telefon in Panik erlebt und Berry im Hintergrund schreien gehört zu haben.
Laut Martinez war es nicht der erste derartige Vorfall. Er erhebt weitere Vorwürfe gegen seine Ex-Frau und fordert nun das alleinige Sorgerecht für Maceo. Bislang teilten sich die beiden das Sorgerecht.
Das Gericht erließ zunächst eine vorläufige Schutzanordnung. Berry muss rund 100 Meter Abstand zu Martinez halten. Ihren Sohn darf sie weiterhin sehen, allerdings vorerst nur im Rahmen der gerichtlich festgelegten Besuchszeiten – zweimal pro Woche sowie jedes zweite Wochenende.
Die Hollywood-Schauspielerin bestreitet die Anschuldigungen vehement. Ihre Anwältin Marina Beck bezeichnete die Vorwürfe gegenüber "TMZ" als "völlig unbegründet und absichtlich irreführend".
Gleichzeitig erhebt Berrys Seite schwere Gegenvorwürfe gegen Martinez und verweist auf dessen angeblich "unberechenbares, besitzergreifendes und gewalttätiges Verhalten". Berry sei von der Entwicklung "zutiefst betrübt", werde aber weiterhin für das Wohl ihres Sohnes kämpfen.
Der Streit dürfte damit noch lange nicht beendet sein. Für den 16. Oktober ist die nächste Anhörung angesetzt. Bis dahin gelten die vorläufigen gerichtlichen Maßnahmen.