Mutig, nervenstark und mit nur einem einzigen Joker ausgestattet: Lea nahm am Montag auf dem heißen Stuhl der "Millionenshow" Platz. Ihr Startkapital: bereits starke 30.000 Euro. Doch der Haken daran: Übrig geblieben war nur noch der Telefonjoker.
Als Armin Assinger die möglichen Anrufpartner vorlas, blieb er bei einem Namen hängen: Ein Joker sei besonders im Thema Sport bewandert. "Die Fußballfrage war ja schon", merkte der Moderator an. Lea konterte trocken: Ihr Joker sei eher auf Skifahren spezialisiert.
Das brachte Assinger völlig aus dem Konzept. "Hallo?", rief er laut und legte gleich nach: "Da werden Sie wohl mich fragen." Lea blieb cool: "Ich kann hier schlecht anrufen, Herr Assinger."
Doch damit nicht genug. Assinger setzte noch einen drauf: "Da brauchen Sie ja keinen Joker. Da brauchen Sie mir nur in die Augen schauen und dann können Sie sofort die Antwort lesen." Dabei riss er sich theatralisch die Brille vom Gesicht und starrte seine Kandidatin durchdringend an. Der Saal: amüsiert. Lea: leicht irritiert.
Am Ende aber überzeugte sie nicht nur mit Humor, sondern vor allem mit Wissen. Lea zockte sich souverän bis zu den 150.000 Euro – der Applaus im Studio war entsprechend gewaltig.
Bitterer Beigeschmack: Die Kandidatin verriet danach, dass sie auch die Antwort auf die 300.000-Euro-Frage gewusst hätte. Ein bisschen ärgerlich, aber bei 150.000 Euro dürfte der Frust überschaubar sein.