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"Von Million nichts übrig": Assinger-Kandidatin am Ende

Vor 20 Jahren schrieb Elfriede Awadalla TV-Geschichte. Sie knackte die Millionenfrage bei Armin Assinger. Heute ist der finanzielle Reichtum weg.
Heute Entertainment
24.12.2025, 17:52
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Ihr Leben schien in Gold getaucht. Doch 20 Jahre später ist vom Geld nichts mehr übrig. Heute lebt sie zur Miete. Und zahlt diese ausgerechnet an ihren eigenen Sohn.

Nach dem legendären Gewinn investierte Elfriede Awadalla einen Großteil ihres Vermögens in ein Haus in Wien. Rund 500.000 Euro flossen in Kauf und Renovierung. Ein bodenständiger Schritt. Zumindest auf den ersten Blick. Doch der große finanzielle Aderlass hatte gerade erst begonnen.

Sie zahlt Miete – an ihren Sohn

Die restliche halbe Million steckte Elfriede in einen eigenen Buchverlag – ein Projekt, das sich als fataler Fehler herausstellte. "Das war ein absolutes Desaster", sagt sie heute offen. Nach nur zwei Jahren war Schluss. Kein Bestseller, kein Erfolg – dafür ein leeres Konto. "Das hat ein Vermögen verschluckt", so Elfriede rückblickend.

Zum bitteren Ende kam es jedoch erst später. Das Wiener Haus, für das sie einst so viel Geld investiert hatte, schenkte Elfriede ihrem Sohn. Was als großzügige Geste gedacht war, entwickelte sich zur persönlichen Tragödie: Der Sohn wollte sie anschließend aus dem Haus klagen.

"Er ist einfach ein Trottel", fasst Elfriede die Situation heute nüchtern zusammen. Der Rauswurf scheiterte zwar, doch die Ironie ist kaum zu überbieten.

Heute lebt Elfriede weiterhin in dem Haus, zahlt dafür aber 800 Euro Miete im Monat – und zwar an ihren eigenen Sohn. Das Geld stammt aus ihrer Pension. Von der einstigen Million ist kein einziger Cent mehr übrig.

Trotz allem hat Elfriede ihren Humor und ihre Gelassenheit nicht verloren. Ihr Fazit nach dem spektakulären Aufstieg und dem ebenso drastischen Fall: "Geld kommt und geht – Hauptsache, man kommt durchs Leben."

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