Nach dem ersten Impftermin-Tag am Mittwoch, 10. Februar, bei dem über 10.000 Termine vergeben worden waren ("Heute" berichtete), meldeten sich gestern rund 30.000 Niederösterreicher (Gruppe über 80 Jahre bzw. Trisomie 21) für eine Corona-Impfung an.
Stefan Spielbichler von "Notruf 144" zeigte sich gestern zufrieden: "Zum zweiten Mal wurden nun in Niederösterreich die Impftermine für die gemäß nationalem Impfplan vorgesehenen Bevölkerungsgruppen, welche nicht in Heimen und Einrichtungen geimpft wurde, zur Buchung freigegeben. Somit konnten bis heute rund 45.000 Termine für Personen der Altersgruppe über 80, sowie mit Trisomie 21 gebucht werden. In Spitzenzeiten, wenige Minuten nach Buchungsstart am 17. Februar, verzeichnete die Plattform knapp 2.000 Buchungen in der Minute, über die erste halbe Stunde waren bis zu 100.000 Vorgänge zu beobachten." Mehr dazu lesen Sie hier.
Was sich jetzt aber viele Betroffene und deren Angehörige fragen: Halten diese Impftermine auch wirklich? Denn es wurden jetzt Termine für die kommenden neun Wochen vergeben. Die entsprechenden Impfdosen seien von den Herstellern fix zugesagt und würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich geliefert.
Stefan Spielbichler von "Notruf 144" ist jedenfalls optimistisch: "Viele der Impfstoffe befinden sich nämlich schon im Zustand der Auslieferung." Ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt aber dennoch.