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Hamas trainierte für Terroranschläge schon seit Jahren

Die Hamas-Terrororganisation hat die letzten zwei Jahre in mehreren Trainingscamps ihren Anschlag auf Israel geübt – vor den Augen Israels.
20 Minuten
13.10.2023, 19:19
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An mindestens sechs Trainingslagern wurde in Gaza der Angriff auf Israel trainiert, mitunter keine zwei Kilometer von der Grenze zwischen Gaza und Israel entfernt. Satellitenbilder der letzten zwei Jahre zeigen Trainingsstandorte auch im Zentrum sowie im Süden des Gazastreifens. Bei einigen Camps wurde demnach umliegendes Ackerland als Übungsgelände genutzt. In den letzten Monaten nahmen die Aktivitäten in den Lagern der Hamas und den ihr angeschlossenen Organisationen demnach zu.

Israels Geheimdienst in der Kritik

Nicht, dass die Hamas daraus ein Geheimnis gemacht hätte: Propagandamaterial zeigt das Üben von Start, Landung und Angriff mit Gleitschirmen, Umzingeln von nachgebauten israelischen Gebäuden, die fiktive Gefangennahme von Geiseln. Die Propagandavideos zeigen auch, wie Terroristen an jenen Waffen üben, die sie beim Angriff am 7. Oktober benutzen sollten.

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"Warum war Israel, das über die ausgeklügeltste Militär- und Spionageoperation im Nahen Osten verfügt, nicht in der Lage, den Anschlag zu erkennen und zu verhindern?", fragte "CNN" einen Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF). Die Erkenntnisse seien "nichts Neues", so Sprecher Jonathan Conricus. Die Hamas betreibe zahlreiche Übungsgebiete, welche das israelische Militär "im Laufe der Jahre in verschiedenen Eskalationsrunden" angegriffen habe.

Untersuchung angekündigt

Dem IDF-Sprecher zufolge habe die Hamas die Einrichtungen möglicherweise "zivil aussehen" lassen. Es würde dem Vorgehen der Terrororganisation entsprechen.

Ansonsten muss sich der IDF-Sprecher schmallippig geben: Fragen zu den offensichtlich unentdeckten Lagern müssten unbeantwortet bleiben, "da sie sich auf die komplexe Analyse von Geheimdienstinformationen beziehen, während wir gleichzeitig einen Krieg führen". Er fügte an: "Dieses Thema wird, zusammen mit zahlreichen anderen Fragen, von den IDF am Ende des Krieges untersucht werden".