Hamilton: "Ich bin dankbar, dass ich noch lebe"

Bild des Jahres: Der Red Bull von Verstappen fällt auf Hamilton.
Bild des Jahres: Der Red Bull von Verstappen fällt auf Hamilton.Picturedesk.com
Der Formel-1-Hit in Monza endete beinahe mit einer Tragödie. Nur ein Schutz-Bügel rettete Weltmeister Lewis Hamilton das Leben.

Lewis Hamilton ist dankbar, dass dieser Unfall im Jahr 2021 passiert ist. Denn vor vier Jahren hätte er den Crash vermutlich nicht überlebt. Erst 2018 wurde ein Cockpit-Schutz namens "Halo" in der Formel 1 verpflichtend eingeführt. Genau dieser Titanbügel verhinderte am Sonntag eine Katastrophe.

Verstappen fällt auf Hamilton

Was war passiert? Die Boliden der beiden WM-Rivalen Hamilton und Max Verstappen krachten beim Grand Prix von Monza in einer Kurve zusammen. Der rund 800 Kilogramm schwere Red Bull des Holländers hob ab – und landete auf dem Halo-System des Mercedes. Auf Fotos ist zu sehen, wie der Kopf von Hamilton trotz Schutzvorrichtung nach unten gedrückt wird.

"Ich wurde noch nie von einem Auto am Kopf getroffen. Ich bin so, so dankbar, dass ich noch lebe. Ich danke Gott für den Halo. Er hat mich und meinen Nacken gerettet", sagte Hamilton später.

"Es sind Tage wie diese, an denen ich daran erinnert werde, wie glücklich ich bin. Zwischen einem Rennen und einer schrecklichen Situation liegen oft nur Millisekunden. Heute muss jemand auf mich runtergeblickt haben. Mein Nacken tut ein bisschen weh, jetzt wo das Adrenalin nachlässt. Ich werde ordentlich Kopfweh haben, aber mir geht es gut", schreibt der Brite auf Twitter. 

Übrigens: Die Rennkommissare machten Verstappen als Schuldigen aus. Daher wird der WM-Leader beim nächsten Rennen in Sotschi (Rus) bei der Startaufstellung um drei Plätze rückversetzt. 

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