Wirtschaft

Handels-KV – Beschäftigte wollen 10 Prozent mehr

Die Verhandlungen über den Handels-Kollektivvertrag gehen am Donnerstag in die dritte Runde.

Heute Redaktion
Am Donnerstag gehen die Verhandlungen für den Kollektivvertrag im Handel in die dritte Runde.
Am Donnerstag gehen die Verhandlungen für den Kollektivvertrag im Handel in die dritte Runde.
Getty Images

Während sich die Sozialpartner in der Metallindustrie auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt haben, werden die Verhandlungen im Einzel-, Groß- und Kfz-Handel am Donnerstag fortgesetzt. Die Gewerkschaft will ein Gehaltsplus von zehn Prozent für die etwa 560.000 Beschäftigten, die Arbeitgeber haben 3,5 Prozent sowie eine Einmalzahlung angeboten.

Ein Abschluss am Donnerstag gilt daher als eher unwahrscheinlich. Mehr als 300 Betriebsversammlungen fanden seit Montag statt. Das bisher auf dem Tisch liegende Angebot der Arbeitgeber werde als Provokation empfunden, erklärte die Chefverhandlerin der Gewerkschaft GPA Helga Fichtinger.

"Jetzt ist alles vergessen"

"Während Corona waren wir die Superheldinnen, jetzt ist alles vergessen. Es ist Zeit für eine dauerhafte, kräftige Gehaltserhöhung, die Handelsbeschäftigten müssen sich ihr Leben leisten können", lautet der Tenor der Beschäftigten.

    <strong>04.03.2024: Klare Mehrheit der Österreicher für Asyl-Obergrenze null.</strong> Die Debatte um strengere Asylgrenzen hat nach Aussagen von Tirols SP-Chef Dornauer wieder Fahrt gewonnen. <em>'"Heute"'</em> weiß, <a data-li-document-ref="120023240" href="https://www.heute.at/s/56-der-oesterreicher-fuer-asyl-obergrenze-null-120023240">wie die Österreicher denken &gt;&gt;</a>
    04.03.2024: Klare Mehrheit der Österreicher für Asyl-Obergrenze null. Die Debatte um strengere Asylgrenzen hat nach Aussagen von Tirols SP-Chef Dornauer wieder Fahrt gewonnen. '"Heute"' weiß, wie die Österreicher denken >>
    GIAN EHRENZELLER / Keystone / picturedesk.com
    Mehr zum Thema