Wer sich die Hände wäscht, ist nachher optimistisch eingestellt. Das ergab laut Uni Köln eine Analyse zur Psychologie der Körperreinigung. Demnach waren die Testpersonen für die Studie nach dem Händewaschen optimistischer als eine Vergleichsgruppe, die sich nicht die Hände wusch. Die anschließend gestellten Aufgaben lösten sie trotzdem schlechter.
Die Ergebnisse lassen laut Forschern darauf schließen, dass körperliche Reinigung die mit Misserfolg einhergehenden negativen Gefühle zwar beseitigt. Gleichzeitig senke sie jedoch die Motivation, sich in einer erneuten Testsituation stärker anzustrengen, um die eigene Wahrnehmung von Kompetenz wiederherzustellen. Demnach scheint körperliche Reinigung dazu zu führen, mit Misserfolgen eher abzuschließen.