Smartphone-Sicherheit

Handy gehackt? Diese Codes decken es auf

Mit einfachen Zahlencodes kannst du prüfen, ob Kriminelle dein Smartphone manipuliert haben. So entlarvst du ungewollte Rufweiterleitungen.
Heute Life
05.05.2026, 17:32
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Smartphones speichern sensible Daten, doch wenn Hacker zuschlagen, bleibt das oft lange unbemerkt. Die gute Nachricht: Mit wenigen Handgriffen kannst du selbst überprüfen, ob etwas faul ist.

Es gibt mehrere Warnsignale für ein gehacktes Handy: Plötzlich hoher Datenverbrauch, unbekannte Apps auf dem Gerät oder merkwürdige Aktivitäten in deinen Accounts sollten dich hellhörig machen.

Wie utopia.de unter Berufung auf Experten berichtet, können spezielle Geheimcodes Klarheit schaffen. Diese sogenannten USSD-Codes gibst du einfach wie eine Telefonnummer ein.

Diese vier Codes solltest du kennen

Der Code *#21# zeigt dir, ob eine bedingungslose Rufweiterleitung aktiv ist - also ob alle deine Anrufe heimlich umgeleitet werden. Siehst du hier eine verdächtige Nummer, kannst du die Weiterleitung mit ##21# deaktivieren.

Mit *#61#, *#62# und *#67# prüfst du sogenannte bedingte Rufumleitungen. Diese springen ein, wenn dein Handy aus ist oder du nicht erreichbar bist. Hacker nutzen das gerne, um Anrufe abzufangen, ohne dass du es merkst.

Die Deaktivierung funktioniert gleich: Mit ##61#, ##62# oder ##67# schaltest du verdächtige Umleitungen ab.

Was tun, wenn das Handy gehackt wurde?

Schnelles Handeln ist gefragt. Lösche alle verdächtigen Apps und scanne dein Gerät mit einer Antivirensoftware. Ändere deine wichtigsten Passwörter - am besten von einem anderen Gerät aus.

Wenn nichts hilft, bleibt als letzte Option das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Android-Nutzer sind übrigens stärker gefährdet, weil sich dort leichter Apps von Drittanbietern installieren lassen.

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