Wenn eine App nach Standortdaten fragt, mag das auf den ersten Blick harmlos wirken. Doch mit diesen Daten können Unbefugte dein Handy orten - und das sogar anonym. Kriminelle nutzen verschiedene Methoden, um Mobiltelefone unbemerkt zu tracken.
Smartphones sind heute ständige Begleiter. Hacker wissen, dass du persönliche und sensible Daten auf deinem Gerät speicherst. Die anonyme Handyortung verrät vor allem deinen Aufenthaltsort. Wissen Kriminelle etwa, dass du nicht zu Hause bist, könnten sie leichter bei dir einbrechen.
Wie chip.de berichtet, werden Smartphones vor allem dann geortet, wenn Hacker Zugriff auf die GPS-Daten haben. Dein Standort kann dann bis auf zehn Meter genau bestimmt werden. Weitere Methoden sind Spionage-Apps und sogenannte stille SMS vom Provider.
Es gibt verschiedene Maßnahmen, um sich vor Handyüberwachung zu schützen. Erteile die Standortfreigabe für jede App individuell und nicht pauschal. Aktiviere die Freigabe nur dann, wenn du sie akut brauchst - etwa für Google Maps.
Nutze unbedingt eine sichere Methode zum Entsperren des Handys, damit Fremde oder dir nahestehende Personen nicht einfach Spionage-Apps auf deinem Gerät installieren können. Willst du gar nicht getrackt werden, hilft nur eines: das Handy ausschalten.