Handy-Video verrät 20-jährigen Brutalo-Prügler

Der Tatverdächtige wurde festgenommen, er zeigte sich vor der Polizei teilgeständig.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen, er zeigte sich vor der Polizei teilgeständig.Harald Dostal / picturedesk.com
Nach einer brutalen Körperverletzung forschte die Polizei in Liezen einen Verdächtigen aus. Ein aufgezeichnetes Handy-Video belastet den Syrer (20).

Am Freitag kam es in Liezen in der Steiermark zu einem brutalen Angriff auf einen 20-Jährigen. Laut Aussagen wurde der junge Mann von zwei Unbekannten am Nachhauseweg aus bislang unbekannten Gründen attackiert und mit Mord bedroht. In weiterer Folge gelang dem 20-Jährigen zwar kurzzeitig die Flucht, wurde jedoch aufgrund eines selbst verschuldeten Sturzes von den Tätern wieder eingeholt. Die Unbekannten traten auf den 20-Jährigen ein und bedrohten ihn mit einer Pistole.

Begleiter des Prüglers filmte mit

Nachdem die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung bat, könnte nun ein Handy-Video den Fall klären. Dieses soll vom Begleiter des Hauptverdächtigen, einem 20-jährigen Syrer, aufgenommen worden sein. Der in Liezen wohnhafte Mann steht nun im dringenden Tatverdacht, das Opfer attackiert und verletzt zu haben. Bei den Erhebungen konnten auch mehrere Zeugen zum betreffenden Vorfall ausgeforscht und befragt werden.

Insbesondere auch jene drei Personen, die zum Zeitpunkt der Tat den Verdächtigen begleiteten und die Handlungen unmittelbar beobachten konnten. Eine Mittäterschaft dieser Personen kann jedoch ausgeschlossen werden, so die Polizei. Die Handyaufnahmen konnten von den erhebenden Beamten als Sachbeweis gesichert und ausgewertet werden. Der Tatverdächtige war zu den ihm angelasteten Tatvorwürfen teilgeständig.

Verdächtiger wollte das Opfer verletzen

Als Motiv nannte der Beschuldigte laut Landespolizeidirektion Steiermark "persönliche Gründe". Er gab an, sein Opfer vorsätzlich attackiert zu haben, in der Absicht, diesen zu verletzen. Eine gefährliche Drohung unter Verwendung einer Schusswaffe stellte der Verdächtige entschieden in Abrede. Der 20-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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