Gute Nachrichten für die Gaming-Branche: Der Markt für Handyspiele in Deutschland wächst weiter. Im Jahr 2025 ist der Umsatz mit Mobile Games auf rund 2,7 Milliarden Euro gestiegen - das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Besonders auffällig: Fast der gesamte Umsatz entfällt auf sogenannte In-App-Käufe. Mit rund 2,6 Milliarden Euro machen sie 97 Prozent des Gesamtumsatzes aus, wie heise.de unter Berufung auf den Branchenverband game berichtet.
Gebühren für Online-Gaming-Services wie Apple Arcade oder Google Play Pass bringen demnach rund 56 Millionen Euro ein. Der Kauf einzelner Spiele-Apps macht weitere 19 Millionen Euro aus - ein verschwindend kleiner Anteil.
Das Geschäftsmodell dahinter ist einfach: Die meisten Handyspiele stehen gratis zum Download bereit. Verdient wird an Zusatzinhalten und virtuellen Gütern innerhalb des Spiels. Entwickler setzen dabei verschiedene Tricks ein, um Spieler zum Geldausgeben zu bewegen - teilweise kann man nur dann weiterspielen, wenn man zahlt.
Insgesamt spielen laut dem Branchenverband 28,1 Millionen Menschen in Deutschland Mobile Games. Das Durchschnittsalter liegt bei 38,8 Jahren. Bemerkenswert: Mit 56 Prozent ist die Mehrheit der mobilen Spieler weiblich.
Seit 2021 ist der deutsche Mobile-Games-Markt um insgesamt 25 Prozent gewachsen. Allerdings bleibt von dem Boom nur wenig bei heimischen Entwicklern hängen: Deutsche Firmen erzielen laut einer früheren Studie nur 5,5 Prozent des weltweiten Videospiel-Umsatzes.