Hans Peter Doskozil soll ins Burgenland wechseln

Der noch amtierende Verteidigungsminister (SPÖ) bestätigte gegenüber ORF, dass es Gespräche über einen Wechsel ins Burgenland gibt.

Nachdem die SPÖ in der nächsten Regierung wohl nicht dabei sein wird, könnte die Partei auf Bundesebene ihren Noch-Verteidigungsminister ans Burgenland verlieren. Allerdings ist noch offen, wann und in welcher Funktion er dorthin zurückgehen könnte.

Doskozil als „Vorzugsstimmenkaiser" im Burgenland – er bekam fast 28.000 Stimmen, 13.500 erreichte er im Regionalwahlkreis Süd – hatte seine berufliche Zukunft zuletzt stets offengelassen. Dass er gerne ins Burgenland zurück will – am liebsten zunächst als Finanzlandesrat statt Helmut Bieler – ist aber schon länger ein offenes Geheimnis. Doskozil bestätigte am Samstag, dass es entsprechende Gespräche gebe, die auch am Wochenende fortgesetzt würden.

Klarheit dürfte spätestens am Donnerstag herrschen, denn dann konstituiert sich der neue Nationalrat. Und sollte er vom Verteidigungsministerium in die burgenländische Landesregierung wechseln, werde er sein Nationalratsmandat nicht annehmen, auch wenn der Wechsel erst in den kommenden Wochen erfolgen sollte, sagte Doskozil dem ORF. Sein Mandat könnte stattdessen Klaudia Friedl übernehmen, Bürgermeisterin von Steinberg-Dörfl und Landtagsabgeordnete. (red)

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