Baumaschine gerät in Stromleitung und kippt um

Die Feuerwehr Hard wurde zu einem brenzligen Einsatz gerufen: Ein Drehbohrgerät war in eine Hochspannungsleitung geraten.
Die Feuerwehr Hard wurde zu einem brenzligen Einsatz gerufen: Ein Drehbohrgerät war in eine Hochspannungsleitung geraten.Bild: Feuerwehr Hard
Am Mittwoch kam es zwischen Hard und Bregenz (Vorarlberg) zu einem spektakulären Arbeitsunfall – ohne Verletzungsfolgen.
Eigentlich sollten Arbeiten mit einer 21 Meter hohen und 70 Tonnen schweren Pilotiermaschine durchgeführt werden. Um diese zum Einsatzort zu bringen, wurde diese auf einem eigens dafür erstellten Schotterweg, welcher neben den Gleisen angelegt wurde, bewegt. Dabei kam es zum Stromunfall.

Bei Dunkelheit Stromleitung übersehen



Bei der Anfahrt zum Einsatzort übersah der Lenker bei Dunkelheit eine Hochspannungsleitung und touchierte diese. Dabei kam es zu mehreren Funkenschlägen und Blitzen. Der Lenker blieb vorsichtshalber in der Kabine des Drehbohrgerätes sitzen und versuchte, ein wenig nach rechts auszuweichen um von der Stromleitung weg zu kommen.

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Maschine kippte in Wiese



Die zwischenzeitlich eingetroffene Feuerwehr sperrte das Gebiet um den Vorfallsort ab. Einige Zeit später sank die Pilotiermaschine am Rand des Schotterwegs ein, kippte seitlich um und stürzte in eine Wiese. Nach Abschaltung des Stromes konnte der Lenker geborgen werden – er blieb beim Vorfall unverletzt.



Die Gleisanlagen selbst waren vom Vorfall nicht betroffen, wurden aber aus Sicherheitsgrünen kurzfristig gesperrt.

Zur Bergung muss die Pilotiermaschine zerlegt und einzeln abtransportiert werden.



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