Beim Besuch der Männergesundheitsorganisation "Movember" in Melbourne gab Prinz Harry (41) sehr persönliche Einblicke in sein Leben als Vater. Der Ehemann von Herzogin Meghan (44) sprach dabei überraschend offen über seine eigenen Herausforderungen.
Rückblickend auf seine ersten Tage als Vater von Sohn Archie (6) erklärte der Prinz, dass er sich zeitweise "entfremdet" gefühlt habe: "Meine Frau war diejenige, die das Leben erschuf, und ich war dabei, um es mitzuerleben."
Wie der britische "Mirror" berichtet, gestand Harry weiter: "Diese Tage, Wochen nach der Geburt, sind ein echter Kampf." Viele Männer würden sich in dieser Phase fragen, welchen Dienst sie leisten könnten.
Im Gespräch hob der Prinz auch die Bedeutung von Therapie für sein Wohlbefinden hervor. "Der wichtigste Tipp, den ich von meinem Therapeuten in Großbritannien bekommen habe, war, einfach bewusst zu sein, wie man sich fühlt, sobald das Baby geboren ist", so Harry.
Er mahnte auch: "Du musst nicht warten, bis du in Fötusstellung auf dem Küchenboden liegst." Therapie könne auch vorbeugend wirken.
Der Besuch fand im Rahmen der Australien-Reise statt, die Harry gemeinsam mit Meghan unternimmt. Die beiden hatten zuvor ein Kinderkrankenhaus besucht und an einer Töpferaktivität mit Veteranenfamilien teilgenommen.
Ihre Kinder Archie und Lilibet (4) blieben währenddessen in Montecito in den USA.