Harry & Meghan: Die wichtigsten Aussagen des Interviews

Meghan wirft dem Königshaus Rassismus vor und meint, dass man sie nie unterstütz habe.
Meghan wirft dem Königshaus Rassismus vor und meint, dass man sie nie unterstütz habe.picturedesk.com
In der Nacht auf Montag erschien das langersehnte Interview mit Meghan und Harry. In diesem packten die beiden über das Königshaus aus.

Insgesamt 90 Minuten dauerte das Gespräch mit Talkmasterin Oprah. Die Themen, die klar herausstachen: Rufmord und Rassismus! Doch die einstigen Royals hatten einiges zu sagen

Das royale Leben

Meghan erklärte, dass sie niemand auf das Leben im Palast vorbereitet habe: "Ich musste alles selbst googlen". Sie habe zwar ein Bild von den Royals gehabt, das sei aber ein Märchen gewesen. Die Realität würde ganz anders aussehen.

Sie habe nie viel darüber nachgedacht, wie es sein würde, einen Prinzen zu heiraten. "Ich habe nicht völlig verstanden, was das für ein Job ist, was es bedeutet, als Royal aufzutreten", sagte Meghan. "Wir haben zu Beginn unserer Beziehung darüber geredet. Aber ich denke, es gab keine Möglichkeit, zu verstehen, was das im Alltag bedeuten würde."

Das erste Treffen mit der Queen

Ihr erstes Treffen mit Queen Elizabeth II. hat sie als "schön und einfach" bezeichnet. "Wir saßen einfach da und plauderten", sagte Meghan. Zuvor habe sie noch schnell einen Knicks geübt, um der Königin Respekt zu zollen. In die britische Königsfamilie einzuheiraten sei aber eine «ganz andere Sache» als sie gewohnt gewesen sei, sagte die Frau von Prinz Harry.

Ein Vorfall mit Kate

Ein Wendepunkt sei für Meghan ein "Streit" mit Schwägerin Kate gewesen. Worum es sich genau gehandelt hat, wollte die Ex-Royal nicht verraten. Jedoch habe sich Kate "über etwas aufgeregt" und Meghan damit zum Weinen gebracht. Die Klatschpresse nahm dieses Thema auf und schrieb wochenlang darüber. Das Königshaus habe nichts dagegen unternommen, meint die 39-Jährige. Für sie sei das der Beginn des "Rufmords" gewesen. Über Kate wolle sie aber kein schlechtes Wort verlieren. Diese sei eine "gute Person".

Noch eine Hochzeit

Die beiden haben laut Meghan bereits drei Tage vor ihrer royalen Hochzeit im Mai 2018 in kleinstem Rahmen geheiratet. "Niemand weiß das, aber wir haben den Erzbischof angerufen", erzählte Meghan. "Wir haben gesagt: Dieses Spektakel, es ist für die Welt. Wir wollen unseren Bund zwischen uns. Die Eheversprechen, die gerahmt bei uns im Zimmer hängen, die sind nur von uns beiden im Garten mit dem Erzbischof von Canterbury".

Selbstmordgedanken

Meghan hatte nach eigenen Angaben während ihrer schwierigen Zeit in der britischen Königsfamilie Selbstmordgedanken. "Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein", sagte Meghan. "Ich dachte, es würde die Situation für alle lösen". Zu dieser Zeit habe sie auch Angst gehabt, alleine zu sein, weil sie sich etwas hätte antun können. Sie habe sich an ihren Mann, Prinz Harry, und an den Palast gewandt, damit dieser ihr helfe.

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In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen - außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

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täglich 0-24 Uhr

Rassismus im Königshaus

Die Herzogin sprach auch über Rassismus während ihrer ersten Schwangerschaft. Als sie mit ihrem 2019 geborenen Sohn Archie schwanger gewesen sei, habe es "Bedenken und Unterhaltungen darüber gegeben, wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird", sagte Meghan. Daraufhin fragte Winfrey, "was?", und saß einen Moment schweigend da. Meghan wollte nicht verraten, wer das Gespräch mit Harry geführt habe, von dem sie sprach. Wenn sie den Namen nennen würde, wäre das "sehr schädigend", sagte die Herzogin.

Es wird ein...

Das zweite Kind des Paares wird ein Mädchen. Auch das verrieten die beiden im Interview. Sie haben bereits einen Sohn, Archie, der im Mai zwei Jahre alt wird. "Ich bin einfach dankbar", sagte Harry. "Einen Jungen zu haben und ein Mädchen, was kann man mehr wollen?" Die beiden wollten es aber bei zwei Kindern belassen, sagten sie. Sie erwarteten das Baby im Sommer.

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